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Vorherige Kommentierung auf Basis der Schlusskurse vom 03.05.2011.
Die Griechen wollen den €uro behalten und weiter über ihre Verhältnisse leben. Notfalls wählt man eben die
entsprechenden "radikalen" Parteien. Und wenn es ernst wird, wählt man wieder anders. Wenn Europa sich weiter so mit dem
Nasenring durch die Arena führen lässt, wird es wesentlich teurer als eine Pleite Griechenlands und es zerstört sich dabei selbst.
Den Bürgern in Nordeuropa wird nämlich nicht mehr klar zu machen sein, dass man die Familienclans der Papandreous und der
Karamanlis weiter subventionieren soll. Die Griechen bringen ihre Sparguthaben ins Ausland und aus Nordeuropa
soll das Sparbuch der Oma ran! Es wird höchste Zeit, dass die EZB den Griechen den Geldhahn zudreht. Es wäre eine wirkungsvolle
pädagogische Maßnahme und andere Wackelkandidaten würden sich am Riemen reißen. Wenn wir Glück haben, ist es nach den Sommerferien
soweit.
Die Angst treibt viele Spekulanten an. In allen Anlageklassen, außer sogenannten sicheren Staatsanleihen, geht es
deshalb weiter südwärts. Entlastend wirkt dabei die Verbilligung der Energie- und Lebensmittelpreise. Wie kann das möglich sein wo
doch angeblich nicht die Spekulation an der Verteuerung schuldig war? In den verflossenen 14 Tage hat der DAX® stark
nachgegeben und Lotto war nicht besser. Die Großbanken, besonders diejenigen von der Wallstreet, werden im Sommer entscheiden
wie es weiter geht. Sie wollen wahrscheinlich die Wiederwahl von Obama verhindern.
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Die Pleite Griechenlands wurde erstmals abgewendet, steht aber weiter auf der Tagesordnung. Konkret könnte
sie nach den Wahlen in Griechenland im Mai werden, sollte eine Regierungsbildung scheitern respektive wenn die neue Regierung
die getroffenen Vereinbarungen nicht mehr zu tragen bereit ist. Auch wenn dieser Schritt geschafft werden sollte, wird
Griechenland es nicht schaffen strukturelle Fortschritte ausreichend schnell voran zu bringen und in Nordeuropa wird dann
eine weitere Unterstützung politisch nicht mehr durchsetzbar sein. Eine Pleite auf Raten, aber wahrscheinlich eine sichere Pleite.
Die Weltwirtschaft lief besser als es allgemein erwartet wurde und in den USA scheinen einige wirtschaftliche Indikatoren
eine leichte Verbesserung zu versprechen. Die DAX®-Konzerne verdienten sehr gut und die Auftragslage ist noch immer ansprechend.
Es konnte deshalb nichts den Anstieg nach Norden bei den Aktienpreisen dämpfen. So legte der DAX® seit Jahresanfang um
21,35 % zu, eine einmalige Entwicklung seit seiner Gründung 1988. Auf Jahressicht waren es +7,40 %. Alles auf
Basis von Tagesschlusskursen. Die Stimmung hellt sich seit Ende Januar wieder deutlich
auf. Aktuell stehen 53 % Bullen 28 % Bären gegenüber. (Quelle: Cognitrend). Die steigenden Kurse haben maßgeblich zur
Stimmungserholung beigetragen, eine Euphorie steht allerdings noch aus. Die allgemeine Verunsicherung ist eben noch nicht
restlos verflogen.
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Werden wir, wenn die Finanzbranche so weiter macht, demnächst wieder die Enragés (Wütenden)
und Tricoteuses (Strickerinnen) erleben? Einen Teil des Sparvermögens
der Bürger hat sie schon vernichtet. Dafür muss jetzt die Allgemeinheit aufkommen:
Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren. Und sie macht ungebremst weiter. Die Politik hatte sie
von der Kette gelassen und sie ist ihr inzwischen über den Kopf gewachsen. Zwischenzeitlich ist sie von ihren
angelsächsischen Stützpunkten aus zum Angriff auf die €urozone angetreten. Die "bösen Kontinentaleuropäer" drohen
nämlich mit einer etwas ernsthafteren Regulierung. Und so etwas gehört verhindert! Nach dem massiven Absturz
(Juli - September) konnte der DAX® sich leicht erholen. Der Absturz war auch ein Ergebnis des "Kriegs" gegen
die €urozone. Seit unserer letzten Bewertung vom September 2011 hat er bis zum 16.12. um 2,30 % zugelegt,
auf Jahressicht (30.12.2010 - 30.12.2011) hat er 14,69 % abgegeben.
Insgesamt betrug der maximale Absturz (Jahreshoch bis Jahrestief) im Laufe 2011 32,66 %.
Alles auf Basis von Tagesschlusskursen. Die Stimmung ist trotzdem "bärig" gut und steigt seit einiger Zeit
kontinuierlich an. Aktuell stehen 63 % Bullen 15 % Bären gegenüber (Quelle: Cognitrend vom 21.12.2012).
Gemessen am Bull/Bear-Index hat dieser sogar den höchsten Stand seit dem 29. November 2006 erreicht.
Haben die befragten "Experten" in der Finanzindustrie zu stark "geraucht"?
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Die Gerüchte sind frei ... und werden immer unverschämter in die Welt gesetzt. Dabei
stellen sie sich im Regelfall als nicht zutreffend heraus. Ängstliche und verwirrte Märkte erleichtern eben
ungemein Lug und Betrug. Die Gesamtlage an den Finanzmärkten ist undurchsichtig und Prognosen kaum möglich. Das
führt auch zu einer negativen Sicht auf die Realwirtschaft. In der arabischen Welt gärt und knallt es weiter.
Griechenland muss weiter zu seinem Glück gezwungen werden. Die Einsicht in den Ernst der Lage geht noch vielen
Griechen ab. Der DAX® hat einen netten Absturz hinter sich und es stellt sich die Frage ob er einen
Boden erreicht hat? In den USA sehen die Aktienbörsen nämlich noch stabiler aus.
Der DAX® hat seit unserer letzten Bewertung im Juni 22,20 % und seit
Jahresanfang 19,39 % verloren. Vom Jahreshoch aus betrug der Abschlag
25,96 %. Insgesamt betrug der maximale Absturz (Jahreshoch bis Jahrestief)
im Laufe 2011 32,66 %. Die Verunsicherung ist, nach einem starken bullischen Hoch im
Juli, wieder ansteigend. Es stehen aber immerhin noch 54 % Bullen 26 % Bären gegenüber. (Quelle: Cognitrend).
Der Absturz war so einmalig schnell und so brutal, dass die Stimmung nicht mehr folgen konnte.
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Die arabische Welt hat sich alles andere als beruhigt. In Libyen ist immer noch Krieg und in Syrien
weitet sich der Aufstand zu einem Bürgerkrieg aus. Auch in vielen anderen Gegenden der arabischen Welt rumort es weiter. Aus Japan erfahren wir
kleckerweise die ganze Wahrheit. In drei Reaktoren gibt es Kernschmelzen und die sind immer noch nicht im Griff.
Es droht weitere Verseuchung. In der Staatsschuldenkrise wird großes Theater aufgeführt. Die einen wollen von der
eigenen tristen Lage ablenken und die anderen wollen die Lufthoheit über den Stammtischen zurück erobern, koste es
was es wolle. Trotzdem sorgt das billige Geld der Notenbanken dafür, dass sich die Aktienpreise noch halten können.
Der DAX® hat seit unserer letzten Bewertung im März 7,50 % und seit Jahresanfang 3,61 % zugelegt. Vom Jahreshoch aus
betrug der Abschlag 5,74 %. Der Optimismus ist etwas eingedampft worden. Es stehen jetzt
noch 44 % Bullen 28 % Bären gegenüber (Quelle: Cognitrend). Es klopfen interessante, nur schwer kalkulierbare Zeiten an die Tür.
Die momentane Wartestellung ist deshalb auch nicht verwunderlich.
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Wir haben inzwischen alle
Hauptversammlungstermine (ohne Gewähr)
für 2012 der DAX®-Mitglieder veröffentlicht.
Auf vielfachen Wunsch wurden die Börsensprüche, die sich jeweils im
Kopf einer Seite befinden, im Archiv
zusammengefasst. Dabei wurde das Archiv zu einer kompletten Sitemap erweitert.
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Veröffentlicht werden hier Abhandlungen, Bewertungen und
Spekulationen rund um den deutschen Blue Chip Index DAX® und seine 30
Teilnehmer. Zusätzlich erscheinen Kommentare über die Tages- und die
Wirtschaftpolitik. Sollten einige Aufsätze zu Verunsicherungen führen,
so ist dies gewollt. Verunsicherungen
reifen meistens zu neuen eigenen Erkenntnissen.
Der DAX®-Index, (Performance-Index) wurde in
der heutigen Form mit Beginn des Jahres 1988 eingeführt.
Seitdem hat es einige Änderungen, sowohl in der
Zusammensetzung als auch in den Regeln, gegeben. Weitere sind
nicht auszuschließen. So wurde er z.B. Mitte 2002 auf
"free float" umbewertet. Betrachtet werden hier Historie und aktuelle Entwicklung.
Zum besseren Zurechtfinden, hier eine kompakte Erläuterung
der Hauptkapitel, die Sie über die weißen
Verweistasten im jeweiligen Setenkopf erreichen:
DAX®-Bewertungen: Regelmäßige fundamentale
und technische Bewertung vom DAX®. Schilderung der
historischen Entwicklung und Spekulationen auf die Zukunft.
Satire & Kommentare: Kommentare zum aktuellen
Geschehen in Politik und Wirtschaft. Und damit wir nicht im
Ernst ersaufen, Satirisches über Aktienanlagen und das
aktuelle Geschehen. Warnung: die Übergänge sind
manchmal fließend!
Strategien: Schilderung von Anlagestrategien und
Bewertung eines sinnvollen Einsatzes in der heutigen Zeit und
im DAX®.
Wertpapiere: Aufsätze mit Spekulationen
über Firmen, die im DAX® vertreten sind. Betrachtungen
über Index-Papiere zum DAX® (börsengehandelte Indexfonds und Indexzertifikate).
Weiteres: Kleinkram, der sich ansammelt.
Links zu allen DAX®-Firmen, zu vielen interessanten
Finanzseiten und zu Finanzinstituten. Die
Fundgrube
mit einer Sammlung wichtiger interner Verweise mit einer kompakten Zusammenfassung.
Der DAX®-TICKER
für den schnellen Überblick.
Hinweise auf gute Fachbücher und die
komplette Dokumentation dieser Seite im
Archiv / Sitemap.
Ist Ihnen langweilig? Dann besuchen
Sie doch die Spieleabteilung.
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