baer45: DAX®
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24.09.2004: DAX®-Bewertungen

Bewertung zum 23.09.2004

Ausgangsdaten

Basis sind die Xetra-Schlusskurse vom 23.09.2004. Die Kurse und das jeweilige Gewicht einer Aktie im DAX® sind von der Deutschen Börse. Die Dividenden mit denen die berechnet wird, das aktuelle (Basis: September 2004) der Aktien und die sind aus der Süddeutschen Zeitung (Schätzungen IBES - Quelle Thomson Financial/Datastream).

Die DAX®-Bewertung wird gewichtet ausgeführt ( siehe ). D.h. eine Aktie mit sehr großer Marktkapitalisierung geht stärker in das Ergebnis ein als eine Aktie mit einer weit geringeren Marktkapitalisierung. Seit dem 24.06.2002 wird dabei nur noch der sogenannte frei handelbare Anteil berücksichtigt. Seit der letzten Bewertung hat es keine Umstellung im DAX® gegeben. Kurze Zeit sah es nach einem Abstieg von TUI aus. Übernahmegerüchte trieben den Kurs jedoch rechtzeitig nach Norden. Gerüchte über Fusionen respektive Übernahmen im Bankenbereich entstehen regelmäßig - um dann schnell wieder abzuebben. Eine Änderung des DAX®, verursacht durch Bankenfusionen/-übernahmen, kann man auf mittelfristige Sicht ausschließen. Keiner will eine schlecht funktionierende deutsche Bank haben.

Umlaufrendite

Für Tagesgelder werden maximal 2,80% Zinsen gezahlt. Die kurzfristigen Zinsen sind stabil geblieben. Die mittel- und langfristigen Zinsen sind seit unserer Maibewertung leicht gefallen (am langen Ende etwas stärker). Das wirtschaftliche Wachstum ist in Europa und besonders in Deutschland sehr gemächlich und treibt momentan den Zins, trotz wachsender Staatsverschuldung in allen großen europäischen Ländern, nicht an. Die allgemeine Konsumzurückhaltung dämpft zusätzlich den Preisauftrieb und damit den Zins. Auch bei Bundesschatzbriefen hat sich der Unterschied der Zinsen je Liegedauerjahr eingeebnet. Wir haben das Zinstal, entgegen unserer Annahme in unserer Maibewertung, noch nicht verlassen und am Anleihemarkt ist zwischenzeitlich eine Entspannung eingetreten: der Rentenmarkt ist überraschend stark. Dies ist ein Beleg für fehlendes Vertrauen in den Aktienmarkt. baer45 sieht die aktuelle Phase allerdings nur als ein zwischenzeitliches Atemholen. Besonders die steigenden Energiepreise werden die Inflation anheizen und den Zinsen das Laufen beibringen. Auch scheint zwischenzeitlich wieder etwas mehr Vertrauen bei den Konsumenten einzukehren. Bei Anleihen sollte weiterhin Vorsicht angesagt sein. Mittelfristig muss mit erheblichen Kursverlusten gerechnet werden.

Datum Insgesamt 3-5 Jahre 5-8 Jahre 8-15 Jahre 15-30 Jahre 1 € in US-$
23.09.04 3,70 % 3,10 % 3,56 % 3,89 % 4,55 % 1,226
26.05.04 3,97 % 3,29 % 3,83 % 4,25 % 4,95 % 1,211
29.12.03 3,94 % 3,30 % 3,86 % 4,20 % 4,87 % 1,248
25.09.03 3,77 % 3,08 % 3,62 % 4,00 % 4,64 % 1,149
12.06.03 3,27 % 2,47 % 2,98 % 3,48 % 4,48 % 1,177
10.04.03 3,94 % 3,30 % 3,86 % 4,20 % 4,87 % 1,077
27.12.02 3,93 % 3,26 % 3,78 % 4,17 % 4,86 % 1,041
27.09.02 4,12 % 3,57 % 4,00 % 4,30 % 4,92 % 0,980
26.07.02 4,52 % 4,07 % 4,48 % 4,70 % 5,16 % 0,985
26.06.02 4,73 % 4,34 % 4,65 % 4,87 % 5,21 % 0.980
25.01.02 4,74 % 4,37 % 4,71 % 4,90 % 5,27 % 0,865

Diese Tabelle dokumentiert die Entwicklung seit unserer ersten Bewertung bezüglich Umlaufrendite (Anleihen, Obligationen sowie Schatzanweisungen des Bundes, seiner Sondervermögen und der Treuhandanstalt) und dem Verhältnis des € zum US-$ zum jeweiligen Bewertungsstichtag. Die Zinslage in den USA unterscheidet sich nicht groß von der Unserigen. So rentieren z. B. Schatzamtbriefe (US-Treasury) bei 1 Monat mit 1,53, bei 2 Jahren mit 2,54, bei 5 Jahren mit 3,31, bei 10 Jahren mit 4,02% und bei 30 Jahren mit 4,80%.

1 Jahr Euro (2004)

€ und US-$ sind seit Monaten ein sehr stabiles Verhältnis eingegangen. Der Korridor verläuft zwischen 1,20 und nicht ganz 1,25 US-$ für 1 €. Eine derartige stabile Seitwärtsbewegung dauert bei Devisen nie sehr lange an. Wir könnten also demnächst einen Ausbruch nach Norden oder Süden erleben. Viele erwarten, dass es nach den US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen mit der Ruhe am Devisenmarkt vorbei sein wird und der € wieder seinen Weg nach Norden fortsetzt (fundamentale Gründe: Leistungs- und Handelsbilanzdefizit der USA, Investitionszurückhaltung der Europäer in den USA). Was viele erwarten, muss natürlich nicht zwanghaft eintreten. Der € hat ein Niveau, das immer noch einen Urlaub in den USA zwingend empfehlenswert macht. Gegen den Kauf von US-Aktien spricht aus rein währungstechnischer Sicht nichts. Die Überbewertung ist dort allerdings teilweise schon sehr stark.

Preisentwicklung leichtes Rohöl

Seit Ende 1998 steigt das leichte Rohöl (Crude Oil (light)) im Preis (auf Basis US-$). Während ein Barrel (159 Liter) Ende 1998 noch für unter 10 US-$ zu haben war, musste man zwischenzeitlich schon fast 50 US-$ hinblättern. Der Preiszielkorridor der OPEC liegt bei 25-30 US-$ und kann trotz Mobilisierung aller Förderkapazitäten nicht eingehalten werden. Der Preisanstieg ist ungebrochen. Im wesentlichen wird er durch Ängste und durch die Nachfrage aus China getrieben. Das immer noch anhaltende starke Wachstum in China hat auch viele andere Rohstoffpreise in die Höhe getrieben (z. B. Kohle und Stahl). Die hohen Rohstoffpreise stellen, sollten sie anhalten, eine Gefahr für die Weltkonjunktur dar. Allerdings wäre auch ein Nachfrageeinbruch für Konsum- und Investitionsgüter in China der Weltkonjunktur nicht bekömmlich.

Der Impuls des Irakkrieges reichte um die Börsen bis Ende Januar nach Norden zu tragen. Seitdem stagniert die Entwicklung und jeder kleine Fortschritt führt zu Gewinnmitnahmen. Wir bewegen uns seitwärts in einem Korridor zwischen 3650 und 4150. Die Berichtsaison ist gut gelaufen und man bemerkt inzwischen die Bemühungen der Firmen um Kostensenkungen und die anziehenden Umsätze in den günstiger werdenden Bewertungen. Auch die bevorstehenden US-Präsidentenwahlen konnten bis jetzt die übliche Sommerflaute (Börsenrhythmen) nicht durchbrechen. Viele Warten auf das Signal (Nachricht), das die Börsen aufweckt und zu einer eindeutigen Richtungsänderung führt. Dabei hoffen die Bären auf weitere Ferien im Süden und die Bullen wollen auf die grasgrünen Weiden des Nordens. Am Seitenaus stehen noch sehr viele potentielle Anleger mit gut gefüllter Kriegskasse. Sie könnten, hätten Sie den Mut nach den vorangegangenen Börsenturbulenzen wieder einzusteigen, den Kursen Beine machen. Allerdings werden viele unter ihnen die ihnen zugefügte Blessuren bis zu ihrem Lebensende nicht vergessen und es braucht deren Erben um einen neuen Boom auszulösen. Trotzdem wird es nicht bei der aktuellen Seitwärtsbewegung, bei einer historisch niedrigen Volatilität wie seit über 8 Jhren nicht mehr, bleiben. Wie schrieb A. Kostolany so schön zu seinem Timing-Ei: "Und eines Tages wendet sich die Börsentendenz ohne jeden erkennbaren Grund zur Überraschung des Publikums und sogar der Experten, die darauf nicht vorbereitet sind."

Rohölpreis und Inflation

Auch unter der Berücksichtigung der längerfristigen inflationären Entwicklung erleben wir aktuell einen sehr hohen Ölpreis. Sollte dieser hohe Preis uns noch länger erhalten bleiben respektive noch weiter steigen, wird die weltwirtschaftliche Konjunktur erheblich einbrechen. Eine Rezession liegt dann im Bereich des Möglichen.

Die Zinsentwicklung hat das Tal noch nicht verlassen. Bedingt durch das extrem niedrige Niveau ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie steigen werden höher als dass sie gleich bleiben oder sinken werden.

DAX®-Ergebnis

Die Tabelle zeigt die Entwicklung vom DAX® seit der Januarbewertung 2002. Wieder haben alle DAX®-Teilnehmer Gewinne geschrieben. Alle Berechnungen berücksichtigen das jeweilige Gewicht der Aktien im DAX®.

DatumDAX®-StandDividenden-
rendite
KGV(f)KGV(1)KGV(2)
23.09.043905,662,06 %15,414,914,9
26.05.043867,522,12 %15,415,315,3
29.12.033952,722,02 %15,416,116,1
25.09.033326,272,40 %15,418,715,9
12.06.033219,472,45 %15,416,814,8
10.04.032697,103,24 %15,413,411,7
27.12.022840,002,93 %15,410,99,8
27.09.022918,902,87 %15,412,911,8
26.07.023579,002,37 %15,415,614,1
26.06.024099,052,07 %15,417,116,2
25.01.025156,332,02 %15,421,819,6
Erläuterungen zur Tabelle finden Sie in den

Wegen den diesjährigen Dividendenausfälle bei Commerzbank, Deutscher Telekom, Bayerischer HypoVereinsbank, Infineon und Lufthansa (Anteil am DAX®: 14,6%) fielen die gewichteten Zahlungen leicht ab. Die Sanierungsarbeiten in den Firmen zeigen jedoch schon ihre Früchte. Nächstes Jahr werden wieder alle, bis auf Infineon, eine Dividende zahlen (große Terroranschläge ausgenommen). Die Dividendenrendite liegt am oberen Bereich der Zinsen für Tagesgelder und sollte auf keinen Fall ignoriert werden. Sie trägt unter längerfristigen Gesichtspunkten erheblich zur Gesamtperformance bei. Die Entwicklung der Dividendenrendite wird natürlich zusätzlich durch die Kursentwicklung mitbestimmt werden.

Der DAX® verharrt weiter auf der Marke der fairen Bewertung. Berücksichtigt werden muss, dass wir uns in einem Konjunkturaufschwung befinden und die DAX®-Unternehmen ihre Rationalisierungsmaßnahmen weitgehend durchgeführt haben. Erste Ergebnisse sind an diesem Zahlenwerk ablesbar. Ein sich fortsetzender Aufschwung wird deshalb zu weiteren Gewinnsteigerungen führen und bei gleichbleibenden Kursen das KGV weiter senken. Der DAX® ist immer noch wesentlich günstiger bewertet als der S&P500. Die sauber bilanzierten Gewinne seiner Teilnehmer sind immer noch höher als die Proformaergebnisse der Teilnehmer bei seinem amerikanischen Konkurrenten. In der Vergangenheit wagte ich immer, bei einem DAX®-Stand unter 3500 die Behauptung, dass man mit dem Kauf von Indexpapieren auf die Sicht von 4 bis 5 Jahren den Rentenmarkt schlagen würde. Mutige, die während dem Irakkrieg eingestiegen sind, haben dieses Ergebnis längst erreicht und einige haben ihre Gewinne schon realisiert. Einer, der bei dem heutigen Stand einsteigt, muss wesentlich kurzfristiger auf unerwartete Ereignisse reagieren können.

Rangfolge - Dividendenstrategie (Burr/Graham)

Die Kandidaten:

Man sollte nachfolgende Tabelle mit genügender Vorsicht geniessen. Zu Empfehlen ist auf jeden Fall die Lektüre von Bärische Warnungen unter Strategien.

RangCodeNameDividendenrendite
1TUITUI AG O.N. 5,25 %
2DCXDAIMLERCHRYSLER AG NA O.N4,41 %
3EOAE.ON AG O.N. 3,41 %
4VOWVOLKSWAGEN AG ST O.N. 3,32 %
5RWERWE AG ST A O.N. 3,27 %
6TKATHYSSENKRUPP AG O.N. 3,20 %
7BASBASF AG O.N. 3,06 %
8MEOMETRO AG ST O.N. 2,75 %
9MANMAN AG ST O.N. 2,68 %
10DPWDEUTSCHE POST AG NA O.N. 2,66 %

Die Bewerber:

RangCodeNameDividendenrendite
11DBKDEUTSCHE BANK AG NA O.N. 2,56 %
12LINLINDE AG O.N. 2,43 %
13BAYBAYER AG O.N. 2,30 %
14HEN3HENKEL KGAA VZO O.N. 1,99 %
15SCHSCHERING AG O.N. 1,88 %

Anleger in andere Varianten der Dividendenstrategie, können sich diese sehr einfach aus obigen Tabellen zusammenstellen. "Top 12" entspricht Rang 1 bis 12. "Top 5" entspricht Rang 1 bis 5.

Rangfolge - Dogs of the ... - Low Five (O'Higgins)

Die Kandidaten:

Man sollte nachfolgende Tabelle mit genügender Vorsicht genießen. Zu Empfehlen ist auf jeden Fall die Lektüre von Bärische Warnungen unter Strategien.

RangCodeNameKurs
1TUITUI AG O.N. 14,68
2TKATHYSSENKRUPP AG O.N. 15,62
3DPWDEUTSCHE POST AG NA O.N. 16,55
4MANMAN AG ST O.N. 27,98
5VOWVOLKSWAGEN AG ST O.N. 31,59

Die Bewerber:

RangCodeNameKurs
6DCXDAIMLERCHRYSLER AG NA O.N34,00
7MEOMETRO AG ST O.N. 37,09
8RWERWE AG ST A O.N. 38,17

Rangfolge nach Gewicht

RangCodeNameGewicht
1SIESIEMENS AG NA 11,95 %
2EOAE.ON AG O.N. 9,77 %
3DTEDT.TELEKOM AG NA 8,57 %
4DBKDEUTSCHE BANK AG NA O.N. 7,68 %
5ALVALLIANZ AG O.N. 6,87 %
6DCXDAIMLERCHRYSLER AG NA O.N6,82 %
7SAPSAP AG ST O.N. 6,32 %
8BASBASF AG O.N. 6,04 %
9RWERWE AG ST A O.N. 3,84 %
10BAYBAYER AG O.N. 3,60 %

Die 10 größten Aktiengesellschaften haben heute ein Gewicht von ca. 71% im DAX® (2004: im Mai 72%; 2003: im Dezember 73%, im September 72%, im Juni 73%, im April 74%; 2002: im Dezember 73%, im September 73%, im Juli 74%, im Juni 67%, im Januar 70%). Der Weg vom DAX30 zum DAX10 bleibt ausgebremst - der Anteil der Titanen nahm leicht ab. Der Technologiesektor erreicht 28,07%. Die Münchener Rück hat es jetzt aus der Titanenliste gekugelt. Einst ein Muss im Portefolio. Und heute? Der größte Titan ist, unter der Berücksichtigung der gesamten Marktkapitalisierung, immer noch die Deutsche Telekom. Inzwischen hat der Bund beschlossen, Haushaltstützungsmaßnahmen über weitere Privatisierungen abzudecken. Das wird der Kursentwicklung dieser Aktie und derjenigen der Deutschen Post nicht zuträglich sein. Die Deutsche Telekom wird zukünftig wahrscheinlich schlechter als der Markt abschneiden. Darüber hinaus ist sie der aufgeblasenste Wert im DAX®. Auch dies kann weitere Korrekturen nach sich ziehen.

Kurzer Blick auf den Chart

Chart

Seit der Bewertung zum Jahresende 2003 hat sich kaum etwas getan. Wir stehen zwar 47 Punkte tiefer, aber beim dem Auf und Ab in unserem Kanal zwischen 3650 und 4150 Punkten, kann das in einigen Tagen schon wieder egalisiert sein. Unter der Annahme, dass es das restliche Jahr zu keinem Einbruch kommt, haben wir den von baer45 prognostizierten Jahrestiefstand im Tagesverlauf fast punktgenau getroffen. Rotwein und Cognac scheinen gute Ratgeber zu sein. Die Volatilität (VDAX®) ist weiter im Bereich absoluter Normalität. Sie schwankte seit unserer letzten Bewertung zwischen 16 und 22 und erreichte mit einem Wert leicht unter 16 sogar einen historischen Tiefstand. Wann werden wir diesen seitlichen Schiebebereich verlassen? Braucht es wirklich den Weihnachtsmann um nach Norden auszubrechen oder kommt eventuell Knecht Rupprecht und treibt uns nach Süden? Im seitlichen Schiebebereich zeichnet sich nämlich ein leichter Abwärtstrend ab. Es ist eben eine typische Situation für Tageshändler. Langfrist- und Mittelfristspekulanten bleiben aktuell am Seitenaus und harren der Richtungsentscheidung. Auch bei €/US-$ und Kapitalmarktzinsen stehen Entscheidungen an. Es kommen also sehr interessante Monate auf uns zu.

Die allgemeine Gefahrenlage hat sich kaum verändert. Sollte einer der nachfolgenden Risiken eintreten, ist ein starker Fall nach Süden vorprogrammiert:

  • langsam stellt man eine Abhärtung gegenüber Terroranschlägen fest. Trotzdem würde ein empfindlicher Schlag gegen die USA dort einen neuen Crash auslösen und der DAX® würde verstärkt darauf reagieren.
  • der € macht aktuell auf hohem Niveau Pause. Trotzdem können die fundamentalen Fehlentwicklungen in den USA ihn wieder nordwärts jagen. Das US-amerikanische Leistungsbilanzdefizit hängt wie ein Fallbeil über unserem Finanzsystem und kann jederzeit in Aktion treten und damit eine veritable Weltwirtschaftskrise auslösen.
  • die Probleme in Südostasien, im nahen und mittleren Osten harren weiter einer Lösung. Kriegerische Auseinandersetzungen können zu jedem Zeitpunkt ausbrechen. Der Irak ist noch weit von einer Befriedung entfernt.
  • bleibt der Ölpreis so hoch oder steigt sogar noch weiter, droht uns eine Rezession.

Sollten keine besonderen Ereignisse auftreten, findet die nächste Bewertung zum Jahresende statt. Verwirrte Leser, die jetzt absolut nicht mehr wissen wie es an den Börsen weitergeht, sollten die Umschichtung des Lotto-Depots am diesem Wochenende beobachten. Eventuell kann man aus der Zusammenstellung des Depots einen Schluss auf die weitere Entwicklung ziehen. Der Zufall beherrscht die Zukunft wunderbar und er beweist es in der täglichen Praxis.


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