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Wer den Verlust fürchtet, kann keine Gewinne machen

24.06.2006: DAX®-Bewertungen

Bewertung zum 23.06.2006

Seit unserer letzten Bewertung zum Jahresende 2005 haben wir abwechslungsreiche Monate erlebt. Der DAX® raste förmlich und für die meisten Teilnehmer überraschend bis auf 6140,72 Punkte. Würde man die Deutsche Telekom so aus dem DAX® herausrechnen als ob sie nie existiert hätte, wäre das ein neues Allzeithoch gewesen. Dann kroch die Angst vor dem bullischen Mut durch alle Glieder und massive Gewinnmitnahmen setzten ein. Der DAX® plumpste bis auf 5292,14 Punkte runter. Ein veritabler kleiner Crash. Seit einigen Tagen hat wieder eine Erholung eingesetzt und nun schreiben wir bei einem Stand von 5529,74 Punkten eine magere Rendite von 2,25%.

Ausgangsdaten

Basis sind die Xetra-Schlusskurse vom 23.06.2006. Die Kurse und das jeweilige Gewicht einer Aktie im DAX® sind von der Deutschen Börse. Die Dividenden mit denen die berechnet wird, das aktuelle (Basis: Juni 2006) der Aktien und die sind aus der Süddeutschen Zeitung (Schätzungen IBES - Quelle Thomson Financial/Datastream). Die DAX®-Bewertung wird gewichtet ausgeführt ( siehe ). D.h. eine Aktie mit sehr großer Marktkapitalisierung geht stärker in das Ergebnis ein als eine Aktie mit einer weit geringeren Marktkapitalisierung. Seit dem 24.06.2002 wird dabei nur noch der sogenannte frei handelbare Anteil berücksichtigt. Dieser Anteil wird regelmäßig überprüft und verändert damit ebenso wie der Kurs das Gewicht der Aktie im DAX®.

CodeNameISINKursDividendeKGVGewicht
1ADSADIDAS-SALOMONDE000500340437,000,33151,31 %
2ALVALLIANZ DE0008404005120,052,00108,47 %
3ALT ALTANA DE000760080143,021,10130,52 %
4BASBASF DE000515100560,912,00105,45 %
5BMWBAY.MOTOREN WERKEDE000519000338,130,64112,07 %
6BAYBAYER DE000575200033,150,95134,21 %
7CBKCOMMERZBANKDE000803200427,710,50142,89 %
8CONCONTINENTALDE000543900481,201,00122,06 %
9DCXDAIMLERCHRYSLERDE000710000037,831,50106,22 %
10DBKDEUTSCHE BANKDE000514000884,892,50107,64 %
11DB1DEUTSCHE BOERSEDE0005810055104,102,10231,85 %
12DPWDEUTSCHE POSTDE000555200420,590,70102,50 %
13DTEDT.TELEKOMDE000555750812,520,72116,21 %
14EOAE.ON DE000761440684,602,75+4,251310,18 %
15FMEFRESEN.MED.CAREDE000578580287,271,23160,93 %
16HEN3HENKELDE000604843289,111,36150,92 %
17HRXHYPO REAL ESTATEDE000802770745,021,00151,05 %
18IFXINFINEON TECH.DE00062310048,710,00-1,13 %
19LINLINDE DE000648300161,851,40110,88 %
20LHALUFTHANSA DE000823212514,200,50161,13 %
21MANMAN DE000593700753,481,35151,31 %
22MEOMETRO DE000725750342,561,02151,06 %
23MUV2MUENCH.RUECKVERS.DE0008430026103,593,1093,75 %
24RWERWE DE000703712962,651,75135,07 %
25SAPSAP DE0007164600163,801,45236,27 %
26SCHSCHERING DE000717200989,001,20251,15 %
27SIESIEMENS DE000723610167,901,35169,88 %
28TKATHYSSENKRUPPDE000750000125,800,70+0,10141,76 %
29TUI1TUI DE000TUAG00015,600,77100,61 %
30VOWVOLKSWAGEN DE000766400553,571,15151,51 %
E.ON und THYSSENKRUPP leisteten neben der Dividendenzahlung auch noch eine Sonderzahlung

Seit unserer letzten Bewertung hat es keine DAX®-Umstellung gegeben. Allerdings wurde zwischenzeitlich Schering von Bayer geschluckt und wird deshalb demnächst den DAX® verlassen. Sollte der freihandelbare Kapitalanteil unter 5% sinken, wird sofort ein Ersatz für Schering bestimmt werden. Grund für die jetzige DAX®-Bewertung war ein ganz normales Anlageperiodenende im DAX®-Lotto.

Neue Regeln für DAX®-Teilnehmer

Die Deutsche Börse will zukünftig in ihren Aktienindex DAX® unter bestimmten Bedingungen auch Unternehmen mit juristischem Sitz im Ausland aufnehmen. Der DAX® steht ab Oktober 2006 auch ausländischen Unternehmen offen, deren operativer Sitz in Deutschland ist oder deren Umsatzschwerpunkt im Handel an der Börse Frankfurt liegt. Die Auswahlkriterien für den Index, Börsenumsatz und Marktkapitalisierung, gelten unverändert weiter. Die nächste reguläre Indexanpassung im September 2006 wird noch nach den bestehenden Regeln durchgeführt werden.

Bisher gelten für die Aufnahme in DAX® die Kriterien Prime Standard-Listing, Freefloat von mindestens 5 Prozent, fortlaufender Handel auf Xetra und juristischer Sitz in Deutschland. Ab Oktober wird das Kriterium des juristischen Sitzes ausgedehnt: Unternehmen qualifizieren sich auch für den Index, wenn deren operatives Hauptquartier in Deutschland liegt oder bei denen der Umsatzschwerpunkt im Börsenhandel mit der Aktie an der Börse Frankfurt ist. Als operatives Hauptquartier gelten ein Sitz der (Teil-) Geschäftsführung oder ein Sitz der (Teil-) Verwaltungsführung. Dies muss von den Unternehmen als solches veröffentlicht werden. Das Merkmal Umsatzschwerpunkt ist erreicht, wenn mindestens 33 Prozent des Gesamtumsatzes in den jeweils letzten drei Monaten über die Börse Frankfurt inklusive Xetra liefen. Hintergrund dieser Regeländerung ist wahrscheinlich die geplante Umwandlung der Allianz in eine Europa-AG und der Flirt der Deutschen Börse mit EuroNext. Sie will selbst noch im DAX® verbleiben.

Schon zur Verkettung im September reduziert die Deutsche Börse die Kappungsgrenze für das Gewicht eines Unternehmens im DAX® auf 10 Prozent. Bislang gilt, dass das Gewicht eines Unternehmens im DAX® auf 15 Prozent begrenzt ist. Aktuell liegt im DAX® nur E.on mit einem Gewicht von 10,18 Prozent über der neuen Grenze.

Umlaufrendite, €/US-$ und Rohölpreis

Umlaufrendite Juni 2006

Auch in der €urozone wird überall die durch den hohen Rohölpreis und durch die noch immer gut laufende Weltkonjunktur indizierte Inflation sichtbar. Da blieb auch der EZB nichts anderes übrig, als die kurzfristigen Zinsen anzuheben. Seit dem 15. Juni, nach mittlerweile drei Zinserhöhungen, beträgt Mindestbietungssatz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte des Eurosystems 2,75% (für Spitzenrefinanzierungsfazilität 3,75% und für die die Einlagefazilität 1,75%). Viele Experten erwarten die nächste Zinserhöhung in der Euro-Zone im August und sagen zum Jahresende einen Zins von 3,25% voraus. In den USA haben sich die Zinsen bis jetzt wesentlich kräftiger erhöht. Derzeit liegt der US-Leitzins mit 5% auf dem höchsten Niveau seit April 2001. Nächste Woche wird mit einer Erhöhung um weitere 25 Basispunkte gerechnet. Trotzdem haben bis jetzt die Zinssätze für Tagesgelder nur unwesentlich reagiert. Die Spitzensätze liegen bei 2,5 bis 2,75%. Zahlt Ihre Bank weniger? Wenn ja, tragen Sie Ihre Tagesgelder zur Konkurrenz! Die Rendite bei Bundesschatzbriefen ist weiter deutlich angestiegen. Sie rentieren momentan mit 3,46 bis 3,64%. Den Bundesfinanzminister wird diese Entwicklung nicht freuen. Es scheint, als ob jetzt die Zinstrendwende erreicht wäre. Es ist also mit weiter steigenden Zinsen zu rechnen. Manche Blase (Immobilienmärkte, Rentenmärkte) wird platzen. Was Sie bei Rentenpapieren verlieren können, können Sie dieser Tabelle aus der vorherigen Bewertung entnehmen. Mancher staunt schon jetzt über seine Verluste oder über die roten Zahlen in seinem "Total Return Fonds".

Renditen und €/US-$
Diese Tabelle dokumentiert die Entwicklung seit unserer ersten Bewertung bezüglich Umlaufrendite (Anleihen, Obligationen sowie Schatzanweisungen des Bundes, seiner Sondervermögen und der Treuhandanstalt) und dem Verhältnis des € zum US-$ zum jeweiligen Bewertungsstichtag.
 
Datum Insgesamt 3-5 Jahre 5-8 Jahre 8-15 Jahre 15-30 Jahre 1 € in US-$
23.06.06 3,97 % 3,73 % 3,90 % 4,01 % 4,34 % 1,251
30.12.05 3,22 % 3,00 % 3,14 % 3,25 % 3,57 % 1,183
23.09.05 2,88 % 2,44 % 2,74 % 2,97 % 3,50 % 1,208
23.03.05 3,49 % 3,00 % 3,39 % 3,66 % 4,16 % 1,298
29.12.04 3,41 % 2,88 % 3,27 % 3,57 % 4,22 % 1,359
23.09.04 3,70 % 3,10 % 3,56 % 3,89 % 4,55 % 1,226
26.05.04 3,97 % 3,29 % 3,83 % 4,25 % 4,95 % 1,211
29.12.03 3,94 % 3,30 % 3,86 % 4,20 % 4,87 % 1,248
25.09.03 3,77 % 3,08 % 3,62 % 4,00 % 4,64 % 1,149
12.06.03 3,27 % 2,47 % 2,98 % 3,48 % 4,48 % 1,177
10.04.03 3,94 % 3,30 % 3,86 % 4,20 % 4,87 % 1,077
27.12.02 3,93 % 3,26 % 3,78 % 4,17 % 4,86 % 1,041
27.09.02 4,12 % 3,57 % 4,00 % 4,30 % 4,92 % 0,980
26.07.02 4,52 % 4,07 % 4,48 % 4,70 % 5,16 % 0,985
26.06.02 4,73 % 4,34 % 4,65 % 4,87 % 5,21 % 0.980
25.01.02 4,74 % 4,37 % 4,71 % 4,90 % 5,27 % 0,865

In den USA kriegt man momentan für Tagesgelder bis zu 5%. US-Staatsanleihen rentieren bei 5 Jahren mit 5,21%, bei 10 Jahren mit 5,23% und bei 30 Jahren mit 5,21%. Das Zinsniveau dort unterscheidet sich immer noch deutlich zum Zinsniveau im €uroraum.

6 Monate US-$/Euro

Am Devisenmarkt dürfte der US-Dollar, solange wie die Zinserhöhungsstory noch im Raum steht, der Stärkere bleiben. Trotzdem schlägt sich der €uro tapfer und könnte bei einem Auslaufen des Zinserhöhungszyklus in den USA richtig durchstarten. Die nachhaltigen Handels- und Leistungsbilanzdefizite sind nur durch eine starke US-$-Abwertung in den Griff zu kriegen. Hoffentlich geht die Abwertung in kleinen Schritten vor sich. Ansonsten wäre mit einem größeren Trubel in den Finanzsystemen zu rechnen. Die immer noch wesentlich günstiger bewerteten europäischen Aktien locken wahrscheinlich weiterhin US-amerikanische Investoren nach Europa. Das könnte zu einer temporären Stärkung des €uros führen und die Auswirkungen der weiteren Zinserhöhungen in den USA etwas kompensieren. Auf jeden Fall bleibt ein Urlaub in den USA empfehlenswert und aus rein währungstechnischer Sicht spricht nichts gegen den Kauf von US-Aktien auf kurz- bis mittelfristige Sicht. Die Überbewertung ist dort allerdings teilweise stark.

6 Monate Rohölpreis

Die Rohölpreise haben sich die vergangenen zweieinhalb Jahre praktisch verdoppelt und verharren weiterhin auf einem extrem hohen Niveau. Ursachen sind politische Spannungen mit/in Ölförderländern, fehlende Förderkapazitäten und die immer noch prima laufende Weltkonjunktur. Die einzelnen Fertigprodukte haben sich, wegen fehlenden Verarbeitungskapazitäten in den USA, noch stärker verteuert. Wir zahlen jetzt die Zeche für die zu geringen Investitionen in diesem Sektor. Größere Investitionsvorhaben sind zwischenzeitlich angelaufen. Bis sie sich jedoch auswirken werden, wird noch einige Zeit vergehen. Mit der Abschwächung der Konjunktur und der fertig werdenden Verarbeitungs- und Förderkapazitäten wird der Ölpreis wieder sinken. Bis dahin facht er weiter die Inflation an und sorgt damit für ein höheres Zinsniveau.

Trotzdem die Umlaufrendite scheinbar ihr Tal durchschritten hat, ist das Zinsniveau, unter historischen Gesichtspunkten, immer noch sehr niedrig. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Zinsen steigen werden ist höher als dass sie gleich bleiben oder sinken werden.

DAX®-Ergebnis

Die Tabelle zeigt die Entwicklung vom DAX® seit der Januarbewertung 2002. Infineon schreibt Verluste und bleibt deshalb bei der KGV(2)-Bestimmung außen vor (verbleiben 98,87%) und wird in der KGV(1)-Bestimmung verlustfrei gestellt. Alle Berechnungen berücksichtigen das jeweilige Gewicht der Aktien im DAX®.

DatumDAX®-StandDividenden-
rendite
KGV(f)KGV(1)KGV(2)
23.06.065529,743,28 %15,412,512,4
30.12.055408,262,13 %15,412,912,9
23.09.054882,582,31 %15,413,713,6
23.03.054317,201,91 %15,413,313,3
29.12.044247,751,89 %15,413,113,1
23.09.043905,662,06 %15,414,914,9
26.05.043867,522,12 %15,415,315,3
29.12.033952,722,02 %15,416,116,1
25.09.033326,272,40 %15,418,715,9
12.06.033219,472,45 %15,416,814,8
10.04.032697,103,24 %15,413,411,7
27.12.022840,002,93 %15,410,99,8
27.09.022918,902,87 %15,412,911,8
26.07.023579,002,37 %15,415,614,1
26.06.024099,052,07 %15,417,116,2
25.01.025156,332,02 %15,421,819,6
Erläuterungen zur Tabelle finden Sie in den

In den letzten 6 Monaten hatten wir einen Dividendenausfall bei Infineon Tech. (Anteil am DAX®: 1,13%) zu beklagen. Sonst gab es fast durchgängig kräftige Dividendenerhöhungen und sogar Sonderzahlungen (sie werden bei der Berechnung Dividendenrendite berücksichtigt und fallen bei der Kandidatenaufstellung für Dividendenstrategien unter den Tisch). Die Sonderzahlung von E.on übertraf deren Dividende deutlich. Die Sanierungsarbeiten in den Firmen und die gute Weltkonjunktur tragen Früchte. Trotz Kurssteigerungen explodiert die Dividendenrendite und bietet weit mehr als viele Banken für die kurzfristige Geldanlage bereit sind zu zahlen. Sie sollte auf keinen Fall ignoriert werden.

Trotz weiteren Kurssteigerungen ist der DAX® noch günstiger bewertet als in der vorherigen DAX®-Bewertung. Er ist deutlich unterbewertet. Sollte es keinen weltwirtschaftlichen Einbruch geben sind, aus fundamentaler Sicht, weitere Kurssteigerungen erlaubt. Sollten die Zinsen auf dem heutigen niedrigen Niveau verharren, ist der DAX® ein Schnäppchen. Er ist immer noch wesentlich günstiger bewertet als der S&P500. Die sauber bilanzierten Gewinne seiner Teilnehmer sind immer noch höher als die Proformaergebnisse der Teilnehmer bei seinem amerikanischen Konkurrenten. Trotzdem werden diese den weiteren Weg vorgeben. Ein Zusammenbruch in den USA würde auch den DAX® nach Süden treiben.

Rangfolge - Dividendenstrategie (Burr/Graham)

Die Kandidaten:

Man sollte nachfolgende Tabelle mit genügender Vorsicht geniessen. Zu Empfehlen ist auf jeden Fall die Lektüre von Bärische Warnungen unter Strategien.

RangCodeNameDividendenrendite
1DTEDT.TELEKOM5,75 %
2TUI1TUI 4,94 %
3DCXDAIMLERCHRYSLER3,97 %
4LHALUFTHANSA 3,52 %
5DPWDEUTSCHE POST3,40 %
6BASBASF 3,28 %
7EOAE.ON 3,25 %
8MUV2MUENCH.RUECKVERS.2,99 %
9DBKDEUTSCHE BANK2,94 %
10BAYBAYER 2,87 %

Die Bewerber:

RangCodeNameDividendenrendite
11RWERWE 2,79 %
12TKATHYSSENKRUPP2,71 %
13ALT ALTANA 2,56 %
14MANMAN 2,52 %
15MEOMETRO 2,40 %

Anleger in andere Varianten der Dividendenstrategie, können sich diese sehr einfach aus obigen Tabellen zusammenstellen. "Top 12" entspricht Rang 1 bis 12. "Top 5" entspricht Rang 1 bis 5.

Rangfolge - Dogs of the ... - Low Five (O'Higgins)

Die Kandidaten:

Man sollte nachfolgende Tabelle mit genügender Vorsicht genießen. Zu Empfehlen ist auf jeden Fall die Lektüre von Bärische Warnungen unter Strategien.

RangCodeNameKurs
1DTEDT.TELEKOM12,52
2LHALUFTHANSA 14,20
3TUI1TUI 15,60
4DPWDEUTSCHE POST20,59
5BAYBAYER 33,15

Die Bewerber:

RangCodeNameKurs
6DCXDAIMLERCHRYSLER37,83
7BASBASF 60,91
8EOAE.ON 84,60

Rangfolge nach Gewicht

RangCodeNameGewicht
1EOAE.ON 10,18 %
2SIESIEMENS 9,88 %
3ALVALLIANZ 8,47 %
4DBKDEUTSCHE BANK7,64 %
5SAPSAP 6,27 %
6DCXDAIMLERCHRYSLER6,22 %
7DTEDT.TELEKOM6,21 %
8BASBASF 5,45 %
9RWERWE 5,07 %
10BAYBAYER 4,21 %

Die 10 größten Aktiengesellschaften haben heute im DAX® ein Gewicht von 69,60%%. Ihr Anteil hat, seit unserer Bewertung Ende 2006, leicht abgenommen. Im gleichen Zeitraum hat das Gewicht der Technologie (23,49%) leicht zugenommen. Die großen Technologieunternehmen laufen jetzt mit dem Markt. Die Münchener Rück hat es immer noch nicht zurück in die Titanenliste gebracht. Sie ist inzwischen der "billigste" DAX®-Teilnehmer. Die Anleger fürchten immer noch weitere Naturkatastrophen mit großen Schäden. Ein KGV auf weiter exotisch hohem Niveau hat nur die SAP und die Deutsche Börse. Man sieht daran, dass die Spekulanten sich mental noch nicht vollständig von der alten Technologie-Blase verabschiedet haben. Die Deutsche Börse wird momentan durch Fusionsspekulationen getrieben und sollte demnächst landen.

Kurzer Blick auf den Chart

Chart

An den globalen Finanzmärkten kursiert derzeit eine diffuse Angst vor Teuerungsschüben und Konjunkturabstürzen. Diese Ängste waren der Auslöser des kleinen Crash's, den wir im Mai und Juni erlebt haben. Momentan scheint der Absturz gestoppt und es scheint sich ein Boden zu bilden.

Die Ökonomen streiten heftig, ob wir uns am Ende oder in der Mitte einer Aufschwungphase befinden. Je nach Analyseergebnis wird mit weiter steigenden Kursen oder mit fallenden respektive stagnierenden Kursen gerechnet. Sollte die Weltkonjunktur weiter gut laufen, wird dies die Zins- und Inflationsängste verdrängen. Wenn nicht, werden diese Ängste den Drang nach Süden verstärken. Die fundamentale Lage (Vergangenheit) ist auf jeden Fall absolut gesund und schreit nach weiteren Kurssteigerungen.

Wenn baer45 wüsste wo wir uns im Konjunkturzyklus befinden, hätte er nie gearbeitet, wäre steinreich und würde jetzt auch nichts verraten. Da aber keiner die genaue aktuelle Lage kennt, wird jeder selbst entscheiden müssen. Eventuell kann uns die heutige Lottoziehung mit der Bestimmung der neuen Depotmitglieder einen Hinweis geben. Allerdings waren die beiden vergangenen Perioden nicht sehr erfolgreich.


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