Im Februar 2010 stellte die DEUTSCHE BÖRSE die börsentägliche allgemein zugängliche Veröffentlichung der Gewichte der DAX®-Teilnehmer ein. Allgemein verfügbar sind diese Daten jetzt nur noch von den sogenannten Verkettungstagen. Diese sind der jeweils dritte Freitag im letzten Monat eines Quartals. Die Bewertungen finden seitdem immer nur auf Basis dieser Daten statt. Veröffentlicht werden diese Daten immer an dem Abend, dem Verkettungstag folgenden Börsentag. Diese Bewertung wurde zusätzlich als Jahresendbetrachtung durchgeführt. Umlaufrendite
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| Datum | Insgesamt | 3-5 Jahre | 5-8 Jahre | 8-15 Jahre | 15-30 Jahre | 1 € in US-$ |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 30.12.11 | 1,46 % | 0,53 % | 1,16 % | 1,70 % | 2,43 % | 1,296 |
| 16.09.11 | 1,73 % | 0,96 % | 1,45 % | 1,84 % | 2,70 % | 1,379 |
| 17.06.11 | 2,66 % | 1,92 % | 2,42 % | 2,84 % | 3,58 % | 1,432 |
| 18.03.11 | 2,86 % | 2,11 % | 2,72 % | 3,11 % | 3,66 % | 1,417 |
| 30.12.10 | 2,51 % | 1,50 % | 2,30 % | 2,90 % | 3,49 % | 1,326 |
| 17.09.10 | 2,17 % | 1,31 % | 1,97 % | 2,43 % | 3,11 % | 1.306 |
| 18.06.10 | 2,22 % | 1,14 % | 1,95 % | 2,59 % | 3,37 % | 1,238 |
| 19.03.10 | 2,75 % | 1,78 % | 2,54 % | 3,08 % | 3,87 % | 1,353 |
| 30.12.09 | 3,02 % | 2,09 % | 2,78 % | 3,31 % | 4,12 % | 1,433 |
| 25.09.09 | 2,99 % | 2,12 % | 2,76 % | 3,27 % | 4,06 % | 1,470 |
| 27.03.09 | 2,93 % | 2,08 % | 2,67 % | 3,13 % | 4,15 % | 1,326 |
| 30.12.08 | 2,86 % | 2,26 % | 2,60 % | 2,91 % | 3,73 % | 1,407 |
| 26.09.08 | 4,24 % | 3,94 % | 4,09 % | 4,18 % | 4,80 % | 1,458 |
| 20.06.08 | 4,74 % | 4,75 % | 4,72 % | 4,66 % | 4,81 % | 1,563 |
| 28.12.07 | 4,34 % | 4,16 % | 4,24 % | 4,34 % | 4,66 % | 1,472 |
| 22.06.07 | 4,64 % | 4,55 % | 4,61 % | 4,62 % | 4,81 % | 1,346 |
| 30.03.07 | 4,08 % | 4,01 % | 4,02 % | 4,03 % | 4,24 % | 1,336 |
| 29.12.06 | 3,96 % | 3,91 % | 3,93 % | 3,94 % | 4,09 % | 1,320 |
| 22.09.06 | 3,69 % | 3,58 % | 3,63 % | 3,68 % | 3,92 % | 1,278 |
| 23.06.06 | 3,97 % | 3,73 % | 3,90 % | 4,01 % | 4,34 % | 1,251 |
| 30.12.05 | 3,22 % | 3,00 % | 3,14 % | 3,25 % | 3,57 % | 1,183 |
| 23.09.05 | 2,88 % | 2,44 % | 2,74 % | 2,97 % | 3,50 % | 1,208 |
| 23.03.05 | 3,49 % | 3,00 % | 3,39 % | 3,66 % | 4,16 % | 1,298 |
| 29.12.04 | 3,41 % | 2,88 % | 3,27 % | 3,57 % | 4,22 % | 1,359 |
| 23.09.04 | 3,70 % | 3,10 % | 3,56 % | 3,89 % | 4,55 % | 1,226 |
| 26.05.04 | 3,97 % | 3,29 % | 3,83 % | 4,25 % | 4,95 % | 1,211 |
| 29.12.03 | 3,94 % | 3,30 % | 3,86 % | 4,20 % | 4,87 % | 1,248 |
| 25.09.03 | 3,77 % | 3,08 % | 3,62 % | 4,00 % | 4,64 % | 1,149 |
| 12.06.03 | 3,27 % | 2,47 % | 2,98 % | 3,48 % | 4,48 % | 1,177 |
| 10.04.03 | 3,94 % | 3,30 % | 3,86 % | 4,20 % | 4,87 % | 1,077 |
| 27.12.02 | 3,93 % | 3,26 % | 3,78 % | 4,17 % | 4,86 % | 1,041 |
| 27.09.02 | 4,12 % | 3,57 % | 4,00 % | 4,30 % | 4,92 % | 0,980 |
| 26.07.02 | 4,52 % | 4,07 % | 4,48 % | 4,70 % | 5,16 % | 0,985 |
| 26.06.02 | 4,73 % | 4,34 % | 4,65 % | 4,87 % | 5,21 % | 0.980 |
| 25.01.02 | 4,74 % | 4,37 % | 4,71 % | 4,90 % | 5,27 % | 0,865 |
Die Flucht in die vermeintliche Sicherheit hat auch in den USA die Renditen in den Keller getrieben. Die Propagandaoffensive gegen die €urozone hat sich für die USA gerechnet. Die Verunsicherung fördert den Absatz der eigenen Staatsanleihen. Momentan rentieren US-Staatsanleihen (U.S. Treasuries) bei 2 Jahren mit 0,24 %, bei 5 Jahren mit 0,83 %, bei 10 Jahren mit 1,88 % und bei 30 Jahren mit 2,89 %. Auch in Japan haben die Renditen weiter nachgegeben. 2 Jahre Restlaufzeit bringen 0,14 %, 5 Jahre 0,35 %, 10 Jahre 0,99 % und 30 Jahre 1,91%. In der Eurozone sind die Renditen zum Teil stark auseinandergelaufen. Deutschland profitiert stark von der Staatsschuldenkrise und gilt, so wie die USA, als ein sicherer Hafen. Besonders aus den Problemstaaten am südlichen Rand der €urozone flüchtet viel Geld nach Norden. Andere müssen wesentlich mehr zahlen. Einigen Problemländern (Griechenland, Irland und Portugal) ist der Weg zum Markt momentan versperrt, für Griechenland kann eine Pleite in 2012 nicht ausgeschlossen werden. Bei Irland scheint momentan etwas Optimismus gerechtfertigt und der Weg zurück zum Markt könnte mit etwas Glück schon in 2012 erfolgen. Spanien und Italien müssen horrende Zinsen zahlen, Belgien hat sich auch verschlechtert. In den letzten Wochen gab es allerdings wieder eine leichte Verbesserung für belgische und spanische Staatsschulden, eine Reaktion auf die Anstrengung der dortigen Regierungen. Gegenüber Italien ist das Misstrauen immer noch sehr groß. Das hat es dem Zickzackkurs seiner früheren Regierung und den neueren Aktionen der Gewerkschaften zu verdanken.
Auch wenn zwischenzeitlich immer mehr Staaten in den "Sparmodus" umschalten bedeutet dies nicht, dass die Verschuldung zurück geht. Sie reduzieren nur die Neuverschuldung. Zusätzlich müssen die europäischen Banken in der ersten Jahreshälfte ihre Kernkapitalquote verbessern und gleichzeitig werden in diesem Zeitraum weltweit einmalig viele Schulden, von Staaten und Banken gerollt. Es wird also eng an den Märkten werden. €urostaaten werden dabei besonders im Fokus stehen. Deshalb ist es sehr wichtig, dass die Konsolidierungsbemühungen weiter voran getrieben werden. Das gleichzeitige Misstrauen zwischen den Banken könnte dabei die Renditen von Festgelder auf Sicht von wenigen Jahren in die Höhe treiben.

Das gesamte Jahr über sind die Medien schon voll von der sogenannten €urokrise. Dabei hat der €uro sich seit seiner Einführung vor 10 Jahren zur zweitwichtigsten Währung der Welt entwickelt. Er ist nach dem US-$ die wichtigste Reservewährung und stellt das Geld für die größte Wirtschaftszone. Allerdings haben einige Mitglieder der €urozone Schwierigkeiten ihre Schulden am Markt zu platzieren. Manche sind überschuldet und anderen traut man die notwendige Wirtschaftskraft zur Bedienung ihrer Schulden nicht zu. Alle sogenannten Problemstaaten sind bis auf Griechenland, verglichen mit Japan, den USA oder Großbritannien richtige Waisenknaben. Und darin liegt auch ein Teil des Problems. Die USA wollen von den eigenen Riesenproblemen ablenken und dabei ist die ihr wohlgesonnene Finanzbranche ein großer Helfer. So läuft die angelsächsische Propagandamaschine auf vollen Touren. Fast die gesamte sogenannte Finanzpresse kommt ihnen dabei zur Hilfe. Diese Presse hängt stark an den Anzeigen und dem Geschehen der Finanzbranche. Es werden bewusst Gerüchte gestreut und Falschinformationen in die Welt gesetzt und so die €urozone als Ganzes madig gemacht. Gerade weil diese Propaganda noch so erfolgreich wirkt, braucht es in den USA momentan kein verstärktes Aufkaufen der US-Staatsschulden durch die Notenbank. Totkranke und Lahme werden als sicherer Hafen angesehen und das nicht wegen ihrem seriösen Haushalten sondern nur wegen ihrer schieren Größe.
Aber auch in der €urozone wurden dicke Fehler gemacht. Man brauchte zu lange bis man an die Problemwurzel vorgestoßen war und eine ernsthafte Konsolidierung der Staatsschulden einleitete. Manche Regierungen mussten dazu förmlich gezwungen werden. Auch das Vorhaben, die Beteiligung der "Privaten" an den Staatsschulden bei einem Staat in finanziellen Schwierigkeiten über einen marktüblichen Umfang hinaus, war gelinde gesagt kein glorreicher Einfall. Er wurde von Berlin, trotz aller Warnungen durchgesetzt und wurde inzwischen wieder begraben. Damit hätte die €urozone zur "Igittzone" werden können. Die Banken, Pensionsfonds und Versicherungen sind auch nicht primär die Schuldigen an der Staatsüberschuldung. Die notwendigen Bankenrettungen haben dazu beigetragen, die Staatsschulden waren auch vorher nicht ohne. Weder die Politik noch die Wähler können sich einfach davon stehlen. Viele nicht durchfinanzierte Wohltaten wurden gerne aufgenommen. Alles wollte man sofort haben, nur Steuern zahlen war gleichzeitig unbeliebt. Auch das ewige Theater um Griechenland bekommt der €urozone nicht. Wie hier schon öfter gewünscht, hätte man Griechenland, das den Betritt zur Währungszone nur betrügerisch geschafft hatte, Pleite gehen lassen sollen. Aber darauf hätte man sich vorbereiten müssen. Diesbezüglich hat man einfach zu lange gepennt und sich fortlaufend in die eigenen Taschen gelogen. Erst im Laufe des ersten Halbjahres erreicht man den Punkt, an dem die Finanzwirtschaft der €urozone eine potentielle Griechenpleite überleben würde. Der Drang die "Privaten", also die Finanzbranche, an den Staatsschulden übermäßig zu beteiligen, notwendige Regulierungen der Finanzbranche notfalls nur in der €urozone umzusetzen und eine Transaktionssteuer, notfalls nur in der €urozone einzuführen, hat die €urozone der Finanzwelt nicht sympathischer gemacht. So wurde der Propaganda der Finanzwelt gegen die €urozone Vorschub geleistet. Viele Vorhaben sind sinnvoll, manche noch nicht ausreichend. Wir müssen da durch, ansonsten werden wir noch schlimmere Krisen erleben. Es macht keinen Sinn den Märkten, wie der Hase dem Igel, hinter her zu hecheln. Wir sollten konsequent und zügig an einer Stabilitätsunion in Europa bauen. Die Integration in Europa muss dazu voran getrieben werden, auch wenn nicht alle mitmachen wollen. In einigen Jahren sind wir dann froh, dass die aktuelle Krise uns ein gutes Stück voran gebracht hat. Auch der scheidende EZB-Volkswirt Jürgen Stark sieht das als den einzig gangbaren Weg an.
Täglich schallt es aus Großbritannien und den USA, die €urozone würde demnächst auseinanderbrechen. Nach manchen Voraussagen dürfte sie schon gar nicht mehr existieren. Auch wäre es angeblich unmöglich, dass Spanien und Italien die momentan vom Markt verlangten Zinsen länger tragen können. In Wirklichkeit kommt es jedoch nicht auf die Zinsbelastung einzelner Anleiheserien an, es kommt nur auf die Gesamtbelastung, welche sich in der durchschnittlichen Zinsbelastung spiegelt, an. Sollten Spanien und Italien das gesamte Jahr über bei Neuemissionen den hohen Zins akzeptieren müssen, ändert sich die Gesamtbelastung nur wenig. Machen diese Länder aber große Fortschritte bei der Haushaltskonsolidierung und bei notwendigen Strukturbereinigungen und der Währungsraum bei der Implementierung der Fiskalunion, wird das Vertrauen am Markt steigen und der Zins sinken - trotz aller Propaganda. Die vor uns liegenden Arbeiten brauchen Zeit und deshalb sollte die Politik ihren Blick von den sogenannten Märkten abwenden und sich auf das konzentrieren das zu tun ist. Der €uro und Europa haben eine große Zukunft, auch ohne Großbritannien. Wir müssen es nur wollen.
Es herrscht Währungskrieg. Jeder will abwerten und so seine Wirtschaft wettbewerbsfähiger machen. Die USA haben allerdings inzwischen das Dilemma, ihre Staatsschulden finanziert zu bekommen oder abzuwerten. Der €uro ist gegenüber dem US-$ noch immer überbewertet, allerdings nicht so stark, wie es ohne die Probleme am südlichen Rand wäre. Er stünde etwas höher und die Wirtschaft wäre global geringfügig weniger wettbewerbsfähig. Hätten wir den €uro nicht, würde es uns so gehen wie z.B. der Schweiz. Auch der deutsche Markt ist zu klein um währungstechnisch gegen die anderen Regionen in Asien und Amerika bestehen zu können. Die DM ginge durch die Decke, andere europäische Währungen würden stark abwerten und der europäische Binnenmarkt würde zusammenbrechen. Die Schweiz, die immer schon stark auf ihre Unabhängigkeit gepocht hat, erlebt gerade wie schwach man im momentanen Weltgeschehen alleine als Kleiner ist. Sie ist praktisch schuldenfrei und leidet trotzdem massiv unter den derzeitigen Währungsturbulenzen. Der Schweizer Franken geht durch die Decke und zerstört darüber die schweizer Wettbewerbsfähigkeit. Der Franken muss sich an den €uro binden. Die Schweizer Notenbank muss deshalb Schweizer Franken ohne Ende drucken und kauft damit Schulden aus dem €uroland auf um die Bindung praktisch zu erreichen. Diese "Rettungsaktion" der Wettbewerbsfähigkeit kann der Schweiz mal fürchterlich auf die Füße fallen. Die momentane Deflation in der Schweiz kann in eine starke Inflation übergehen und so die Wettbewerbsfähigkeit erneut zerstören. Die Schweiz ist im €uroraum gefangen ohne mitbestimmen zu können, also sie sind in Wirklichkeit nur scheinbar unabhängig und diese scheinbare Unabhängigkeit hat einen hohen Preis.
Die vermeintlichen und die echten Schwierigkeiten in der €urozone haben zu einem starken Geldabfluss geführt. Damit einher geht ein Abbau des US-$ Carry Trade, der wiederum manche Rohstoffe verbilligt. Mancher Geldabfluss war auch ein Erpressungsversuch der Finanzbranche um diverse Vorhaben der €urozone zu verhindern. Dieses Geld könnte jedoch schneller zurück kommen wie mancher es sich vorstellen kann. Letztendlich steht auch die Finanzbranche unter dem Druck Geld verdienen zu müssen. Man muss ihr nicht hinterher rennen. Wie wir alle sehen, haben wir die Feiertage ohne sinnlosen Aktionismus überlebt. Die angeblich drohende große Katastrophe ist ausgeblieben.

West Texas Intermediate (auch WTI) ist ein leichtes, süßliches Rohöl aus den USA. Durch seinen u. a. geringen Schwefelgehalt eignet es sich besonders für die Mineralöl-Raffinierung und die Herstellung von Benzin. Für Europa ist der Preis der Nordsee-Öl-Sorte Brent Crude maßgeblich. Diese Ölsorte gilt als vergleichbar mit den Sorten aus Arabien und besitzt einen etwas höheren Schwefelgehalt als das nordamerikanische WTI-Öl. Der etwas höhere Schwefelgehalt hat zur Folge, dass Brent Crude Öl eine leicht schlechtere Verarbeitungsqualität als WTI-Öl besitzt. Die Preise für beide Rohölsorten waren, bis zum Beginn 2011, praktisch immer gleich. Es gab nur temporär leichte Abweichungen, üblicherweise überschritt die Differenz kaum zwei Dollar.

Der Preisunterschied suggeriert, dass diesseits des Atlantiks Ölmangel geherrscht hätte, jenseits dagegen Überfluss. Es gab das ganze Jahr allerdings keinen Mangel, auf beiden Seiten des Atlantiks. Es gab jederzeit Rohöl im Überfluss. Mit dem Libyenkonflikt sind die Unterschiede auch nicht zu erklären. So groß ist die Fördermenge in Libyen nicht und die Preise liefen schon vorher auseinander und schlossen anschließend noch lange nicht. Hätte man große Unruhen und Förderausfälle in der gesamten arabischen Welt erwartet, hätte es keinen Grund gegeben wieso WTI nicht gleich im Preis gestiegen wäre. Ein derartiger Ausfall hätte alle getroffen. Die Preisunterschiede waren zum Teil wesentlich größer als manche Förderkosten auf der arabischen Halbinsel. Und da sollte sich ein Transport von Nordamerika nach Europa nicht gelohnt haben? Immerhin ist diese Schifffahrtsroute wesentlich kürzer und billiger als diejenige aus dem persischen Golf. Fundamental lassen sich die Unterschiede also nicht erklären, es bleibt nur die Spekulation. Es ist die schiere Spekulation, welche in London noch einfacher als in den USA möglich ist, welche die Preise treibt und so quasi eine angelsächsische Sondersteuer für Europa darstellt. Die Geldpolitik der Notenbanken hat die globale Geldmenge M1 im Vergleich mit dem realwirtschaftlichen Wachstum überproportional vermehrt. Diese Tatsache trägt zusammen mit der zunehmenden "Monetarisierung" der Rohstoffmärkte zum starken Preisauftrieb bei. Die Zahl der Spekulanten nimmt ständig zu. Zu den Anlegern zählen Hedge-Fonds, mit Großbanken verwandt und eigenständig, von denen viele ihre Trendfolgemodelle heiß laufen lassen. Auch Banken und Fondsgesellschaften drücken immer mehr Rohstoff-Anlageprodukte in den Markt, weil sie auf ihre Weise vom Boom profitieren und "Produktions- und Vermittlungsgebühren" kassieren möchten.
Die Analysten Yasunari Inamura, Tomonori Kimata, Takeshi Kimura und Takashi Muto konnten statistisch unter anderem einen eindeutigen Zusammenhang zwischen negativen Realzinsen in weiten Teilen der Welt und steigenden Rohstoffpreisen herstellen. Die spekulativen Impulse ließen sich zudem an der in den vergangenen Jahren stark zugenommenen Anzahl an Terminbörsen offen stehender und gehandelter Kontrakte, vieler neuer Rohstofffonds sowie einer stark zugenommenen Korrelation zwischen Portfolioumschichtungen und dem Preisauftrieb bei Rohstoffen ableiten. Die Preisentwicklung an den Rohstoffmärkten habe sich zumindest in Ansätzen von realwirtschaftlichen Angebots- und Nachfragefaktoren abgekoppelt, erklären sie.
Diese Spekulation ist äußerst risikoreich. Mit der eskalierenden Rohstoffpreisentwicklung wird die Einkommensverteilung zwischen ressourcenreichen und konsumierenden Staaten bedroht. Ferner droht ein Teufelskreis: Steigende Rohstoffpreise treiben weltweit die Inflationsraten an, was immer mehr Anleger dazu verleitet, immer mehr Gelder in diesen Bereich zu investieren, wodurch der Preisauftrieb frische Dynamik nach oben erhält. Mit dem möglichen Schutz gegen Inflation wird diese erst richtig angefeuert. Sogar Großspekulant George Soros fordert Transparenz und Regulierung für diese Märkte.
Dem normalen Bürger will man immer noch weismachen, die Preisentwicklung hätte etwas mit Lieferengpässen, Nachfrage und politischen Spannungen zu tun. Dabei laufen die Lager über. Als der Bürgerkrieg in Libyen ausbrach, war der Lieferstopp Libyens die angebliche Ursache. Nachdem Libyen wieder liefert und demnächst wieder voll liefern wird, gilt das anscheinend nicht mehr. Dagegen bleibt der Ölpreis sehr sensitiv gegenüber der Risikolage. Hat man Angst vor Problemen in der Finanzbranche, sinkt der Preis. Gehen diese Ängste zurück, steigt er schnell wieder an. Er ist also äußerst risikosensitiv und das ist typisch für eine überbordende Spekulation. Und die Politik schaut zu. Dabei wäre die Zurückdrängung der Spekulation auf den Rohstoffmärkten das beste vorstellbare Konjunkturprogramm für die Realwirtschaft.
Manche meinen, diese Spekulation hätte auch gute Effekte. So wäre es ohne den künstlich erzeugten Mangel bei Lebensmittel durch massive Preiserhöhungen nicht zu den Aufständen in Nordafrika und Arabien gekommen. Eventuell hat sie noch weitere positive Effekte und die Tricoteuses (Strickerinnen) können auch in der westlichen Welt bald wieder ein besonderes Schauspiel genießen. Und es gibt keine Unschuldigen in der Finanzbranche. Immerhin verdienen sogar die Volks- und Raiffeisenkassen an der Spekulation auf Lebensmittel und andere Rohstoffe. Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818–1888) würde sich zu Tode schämen wenn er nicht schon so lange tot wäre. Man sollte nicht so naiv sein, dass nur die Spekulation auf Lebensmittel den Hunger fördern würde. Auch die Spekulation auf Rohöl und andere Rohstoffe hat indirekt den gleichen Effekt. So erhöht z.B. teure Energie die Kosten bei der Lebensmittelproduktion erheblich. Wenn man zum Heizen mehr ausgeben muss, bleibt zum Essen weniger übrig. Alternativen? Frieren oder Stricken!
Die Tabelle zeigt die Entwicklung vom DAX® seit der Januarbewertung 2002. Nach den aktuellen Schätzungen schreibt kein Teilnehmer im DAX® Verluste. Deshalb sind KGV(1) und KGV(2) gleich. Alle Berechnungen berücksichtigen das jeweilige Gewicht der Aktien im DAX®.
Ende Januar firmierte die FRESENIUS SE VZ O.ST O.N. in die Gesellschaft FRESENIUS SE+CO.KGAA O.N. um und bis zu diesem Zeitpunkt wurden Vorzugsaktien, die bis dahin im DAX® vertreten waren, in Stammaktien umgetauscht. Das führt zu einem erhöhten Gewicht im DAX® und zu einem liquideren Handel. Ab diesem Zeitpunkt geht deshalb, im Gegensatz zur den vorherigen Bewertungen, die Dividende der Stamm- und nicht der Vorzugsaktien in die Auswertung ein. Damit ändert sich auch der Jahresendkurs 2010 in dieser Bewertung. E.ON AG NA, COMMERZBANK AG O.N. und RWE AG ST O.N. haben im Jahresverlauf Kapitalerhöhungen durchgeführt. Dadurch errechnet sich eine neuer Jahresendkurs 2010. Die Deutsche Börse und die NYSE Euronext wollen fusionieren. Deshalb gibt es ein Tauschangebot des kombinierten Unternehmens Alpha Beta Netherlands Holding N.V.. Aktionäre, die den Umtausch akzeptieren, erhalten für die DEUTSCHE BOERSE NA O.N-Aktien DEUTSCHE BOERSE Z.UMT.. DEUTSCHE BOERSE Z.UMT. ersetzt seit Mai die DEUTSCHE BOERSE NA O.N im DAX®.
| Datum | DAX®-Stand | Dividenden- rendite | KGV(f) | KGV(1) | KGV(2) |
|---|---|---|---|---|---|
| 16.12.11 | 5701,78 | 4,48 % | 15,4 | 9,0 | 9,0 |
| 16.09.11 | 5573,51 | 4,60 % | 15,4 | 8,2 | 8,2 |
| 17.06.11 | 7164,05 | 3,61 % | 15,4 | 10,8 | 10,8 |
| 18.03.11 | 6664,40 | 3,11 % | 15,4 | 10,3 | 10,3 |
| 17.12.10 | 6982,45 | 2,82 % | 15,4 | 10,9 | 10,9 |
| 17.09.10 | 6209,76 | 3,20 % | 15,4 | 11,3 | 11,3 |
| 18.06.10 | 6216,98 | 3,24 % | 15,4 | 12,1 | 12,0 |
| 19.03.10 | 5978,22 | 3,56 % | 15,4 | 12,7 | 12,6 |
| 30.12.09 | 5957,43 | 3,64 % | 15,4 | 13,2 | 13,1 |
| 25.09.09 | 5581,41 | 3,89 % | 15,4 | 15,0 | 12,9 |
| 27.03.09 | 4203,55 | 6,51 % | 15,4 | 9,1 | 9,1 |
| 30.12.08 | 4810,20 | 5,56 % | 15,4 | 8,2 | 8,2 |
| 26.09.08 | 6063,50 | 4,28 % | 15,4 | 10,7 | 10,6 |
| 20.06.08 | 6578,44 | 3,89 % | 15,4 | 10,9 | 10,8 |
| 28.12.07 | 8067,32 | 2,50 % | 15,4 | 12,8 | 12,8 |
| 22.06.07 | 7949,63 | 2,53 % | 15,4 | 15,0 | 15,0 |
| 30.03.07 | 6917,03 | 2,64 % | 15,4 | 13,3 | 13,3 |
| 29.12.06 | 6596,92 | 2,72 % | 15,4 | 14,8 | 14,7 |
| 22.09.06 | 5883,32 | 3,03 % | 15,4 | 13,2 | 13,0 |
| 23.06.06 | 5529,74 | 3,28 % | 15,4 | 12,5 | 12,4 |
| 30.12.05 | 5408,26 | 2,13 % | 15,4 | 12,9 | 12,9 |
| 23.09.05 | 4882,58 | 2,31 % | 15,4 | 13,7 | 13,6 |
| 23.03.05 | 4317,20 | 1,91 % | 15,4 | 13,3 | 13,3 |
| 29.12.04 | 4247,75 | 1,89 % | 15,4 | 13,1 | 13,1 |
| 23.09.04 | 3905,66 | 2,06 % | 15,4 | 14,9 | 14,9 |
| 26.05.04 | 3867,52 | 2,12 % | 15,4 | 15,3 | 15,3 |
| 29.12.03 | 3952,72 | 2,02 % | 15,4 | 16,1 | 16,1 |
| 25.09.03 | 3326,27 | 2,40 % | 15,4 | 18,7 | 15,9 |
| 12.06.03 | 3219,47 | 2,45 % | 15,4 | 16,8 | 14,8 |
| 10.04.03 | 2697,10 | 3,24 % | 15,4 | 13,4 | 11,7 |
| 27.12.02 | 2840,00 | 2,93 % | 15,4 | 10,9 | 9,8 |
| 27.09.02 | 2918,90 | 2,87 % | 15,4 | 12,9 | 11,8 |
| 26.07.02 | 3579,00 | 2,37 % | 15,4 | 15,6 | 14,1 |
| 26.06.02 | 4099,05 | 2,07 % | 15,4 | 17,1 | 16,2 |
| 25.01.02 | 5156,33 | 2,02 % | 15,4 | 21,8 | 19,6 |
| Erläuterungen zur Tabelle finden Sie in den | |||||
24 Mitglieder haben dieses Jahr ihre Dividende erhöht. Die Erhöhungen waren zum Teil massiv. Ein Mitglied, die DT.TELEKOM, hat ihre Dividende leicht gesenkt. Nur COMMERZBANK (Anteil am DAX® 1,01 % - hat trotz massiver Kapitalerhöhung inzwischen schon wieder einen erklecklichen Gewichtsanteil eingebüßt) zahlt immer noch keine Dividende. Die Dividendenrendite ist mit 4,48 %, angesichts der Renditen auf dem Anleihe- und Geldmarkt, ungewöhnlich hoch. Die wirtschaftliche Entwicklung war dieses Jahr für die Mehrzahl der DAX®-Mitglieder recht ansprechend und so wird auch im nächsten Jahr mit hohen Dividendenausschüttungen gerechnet:
Das erste Quartal über war die wirtschaftliche Entwicklung noch fulminant und kühlte dann den Sommer über deutlich ab. Im 4. Quartal ist allerdings ein etwas besseres Wachstum als im 3. Quartal nicht ausgeschlossen. Oft macht die Aktienpreisentwicklung die Nachrichten und beeinflusst stark die Stimmung der börsennahen "Spezialisten". Deshalb wurde gerade in der Finanzbranche schon mit einer Rezession im 3. und 4. Quartal gerechnet. Inzwischen sind sie von einer Rezession in der ersten Jahreshälfte 2012 überzeugt. Die Industriebosse sahen und sehen allerdings bei weitem nicht so schwarz. Immerhin können sie zum Ausgleich der "gemachten" Stimmungslage auch noch einen Blick in die Auftragsbücher werfen. Sollte es wirklich zu einer Rezession kommen, wird sich wohl manche Dividendenprognose nicht bewahrheiten. Läuft es besser als "erwartet" steht wieder ein sehr gutes Dividendenjahr bevor.
Auf Jahressicht veränderte sich der Anteil der 10 größten Aktiengesellschaften am DAX® kaum. Gegenüber der Septemberbewertung legte er stark zu. Er beträgt momentan 67,74 %. LINDE nahm den Platz der BAY.MOTOREN WERKE ein. Das Gewicht der Technologie (DT.TELEKOM + INFINEON TECH. + SAP + SIEMENS = 23,47 %) legte auf Jahressicht deutlich und gegenüber der Septemberbewertung leicht zu. Es beträgt momentan 24,31 %. Der undurchsichtige Finanzsektor (ALLIANZ, COMMERZBANK, DEUTSCHE BANK, DEUTSCHE BOERSE, MUENCH.RUECKVERS.) legte auf Jahressicht und gegenüber der Septemberbewertung leicht zu. Er beträgt momentan 17,11 % und ist immer noch weit von der früheren Größe entfernt. Das gewichtete KGV dieses Sektors beträgt nun 7,01, niedriger als vor einem Jahr und höher gegenüber der Septemberbewertung. In dem gegenüber dem DAX® wesentlich besseren KGV spiegelt sich das Misstrauen der Spekulanten gegenüber der Finanzbranche und das Misstrauen innerhalb der Finanzbranche.
Manche US-amerikanische Großkonzerne schreiben große Gewinne und sind sehr erfolgreich. Dabei fertigen sie hauptsächlich außerhalb den USA und verkaufen auch den Großteil ihrer Produkte außerhalb den USA. Der US-amerikanische Arbeitsmarkt vegetiert vor sich hin und ist nicht in der Lage mit der steigenden Nachfrage nach Arbeitsplätzen mitzuhalten. Im Konsumsektor gibt es immer wieder leichte Erholungen auf niedrigem Niveau, die meistens nicht von Dauer sind. Momentan tut sich der Automobilsektor etwas hervor, auch auf sehr niedrigem Niveau. Richtig wachsen tut in den USA primär die depressive Stimmung und die Nachfrage nach Lebensmittelmarken. Der Hauspreisverfall ist noch nicht zum Stillstand gekommen und immer mehr Gemeinden und Städte machen Pleite oder stehen kurz davor. Alle sind überschuldet, die Union, die Staaten, die Gemeinden und der Konsument. Immer mehr US-Amerikaner sind mit der wachsenden Verschuldung nicht mehr einverstanden und gründen Protestbewegungen. Dieses Jahr sind Präsidentenwahlen. Üblicherweise ist das Vorwahljahr ein sehr gutes und das Wahljahr ein gutes Aktienjahr. Das Vorwahljahr war nicht exzellent gewesen und das Wahljahr steht in den Sternen. Obama wird sich anstrengen müssen.
Die Auftragslage in der deutschen Industrie ist noch gut und vieles spricht dafür, dass die erste Jahreshälfte 2012 nicht so schlecht laufen wird wie allgemein erwartet wird. Von der Finanzfront drohen allerdings immer noch starke Gewitter und die dort vorherrschende Trübsal könnte auf die Realwirtschaft abfärben. Die Wirtschaft könnte nur noch erschwert an neue Kredite kommen weil Banken ihre Bilanz verkürzen wollen und mit dieser Methode ihr Kernkapital erhöhen würden. In Italien, Spanien, Portugal und Irland wird ernstlich gespart, besser gesagt die Neuverschuldung wird reduziert. In Asien läuft die Wirtschaft noch recht ansprechend. Die Lage ist bis jetzt noch nicht so düster wie uns die sogenannte Fachjournaille weismachen will. Die trübe Lage der Finanzbranche entspricht nicht der realen Welt, kann sie allerdings negativ beeinflussen. Die aufgeblasenen Rohstoffpreise bleiben allerdings die wirkliche Gefahr für die Weltwirtschaft. Eine Rezession in 2012 bei uns ist vorstellbar aber alles andere als gesichert.
I/B/E/S hat die Gewinnerwartungen reduziert. Während die Kurse seit unserer Septemberbewertung um insgesamt 2,30 % zulegten, legte das KGV im gleichen Zeitraum um 9,76 % zu. Mit einem KGV deutlich unter 10 ist der DAX® immer noch eindeutig "billig". Es war ein außergewöhnliches Gewinnjahr für die Mehrzahl der DAX®-Teilnehmer. Sogar ein neues Allzeithoch hätte den DAX® im Bereich einer "fairen" Bewertung gelassen. Schlecht wirtschaften primär die Finanzbranche und die Versorger. Die Automobilbranche dagegen brummt - noch! Praktisch alle kontinentaleuropäischen Aktienindizes haben im verflossenen Jahr deutliche Verluste hingelegt, während in den USA die wichtigsten Indizes mindestens ausgeglichen schlossen. Dabei war dort die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und die Gewinnlage wesentlich schlechter. Ein Grund lag sicherlich in der bis jetzt erfolgreichen Propagandaoffensive gegen die €urozone. Das führte zu einer großen Flucht der US-Amerikaner aus Europa. Was in 2012, abseits der realen wirtschaftlichen Entwicklung, wie auf die Kurse wirkt, ist schwer vorherzusagen. Sicher scheint, dass sich die Ergebnisse bei den Banken, auch wegen den erhöhten Kernkapitalanforderungen, verschlechtern werden. Wenn man einsteigen will, kann es deshalb besser sein selektiv zuzugreifen als den Index als Ganzes zu kaufen. Jeder muss selbst entscheiden und keiner kennt mit ausreichender Gewissheit die Zukunft.

Der überwiegende Anteil des Handels an den Aktienbörsen wird heute maschinell gesteuert. Diese Computersysteme sind im Regelfall in den Börsen installiert, es kommt auf Millisekunden an. Da gibt es die sogenannten HFT-Automaten, welche in der Praxis private Transaktionssteuerautomaten darstellen. Sie mogeln sich in laufende Handelsaktionen ein und verteuern den Handel. Eigentlich stellen sie eine Manipulation dar. Dann gibt es noch die Trendfolgeautomaten, auch Algo-Automaten genannt. Sie versuchen Auffälligkeiten zu erkennen und diese auszunutzen. Man nennt sie Trendfolgeautomaten, weil sie Trendwechsel oft nur sehr schwer und oft verspätet erkennen und in diesen Phasen fleißig Geld verbrennen. Deshalb müssen in diesen Phasen "Richtungshebel oder Austaste" von Menschen bedient werden. Existierende Trends werden von diesen Automaten erheblich verstärkt und können so, gerade im Abstieg die Gefahr von Crash's erheblich erhöhen. Da es technisch unmöglich ist, dass alle Automaten prinzipiell gewinnen, kommt es gerade beim Trendwechsel immer zu größeren Verlusten. Dann werden plötzlich Eigenhandelsabteilungen der Banken geschlossen und man schreibt verschämt größere Summen ab. Zusätzlich gibt es noch die großen Zockerabteilungen in den Investmentbanken und in ihren verschwägerten Hedgefonds menschliche "Pokerspieler". Auch von diesen werden beim Trendwechsel oft manche so stark erwischt, dass die Verluste nicht mehr kaschierbar sind. Dann hat angeblich wieder ein Zocker seine Zuständigkeiten kriminell überschritten. Im Zusammenhang mit Gewinnen werden derartige Verletzungen der Regeln komischerweise nie publik.
Allen größeren Marktteilnehmern ist bewusst, wie eng die Ausgangstür ist durch die man im Ernstfall durch muss. Auch wollen viele kleinere Spekulanten sich gegen größere Verluste absichern und installieren automatische Verkaufsmarken. Zusätzlich werden von den Banken noch viele "Sicherheitsprodukte" verkauft. Alle glauben eben, mit der richtigen Methode mit Aktien (und mit anderen Vermögensklassen) zwangsweise Geld verdienen zu können, was natürlich ein Aberglaube ist. Diese Sicherheitsfanatik erhöht die Brutalität der Trendwechsel, besonders den nach Süden erheblich. So war der Absturz im Sommer der schnellste in der DAX®-Geschichte und wir werden, wenn nicht gegengesteuert (Regulierung) wird, noch wesentlich brutalere Abstürze erleben. Eine Transaktionssteuer wäre sicherlich eine gute Maßnahme gegen die maschinell gesteuerte Manipulation der Börsen.
Die Unruhen im Maghreb taten der Seitwärtsbewegung vom DAX® nur wenig an. Erst die Atomreaktorkatastrophe im März in Japan, ausgelöst durch ein starkes Erdbeben mit Tsunami, verunsicherte die Spekulanten und produzierte einen ersten deutlicheren Absturz. Von dem erholte man sich relativ schnell und bewegte sich seitwärts in den Sommer. Die gesamte Zeit über verdichtete sich der Streit um die Erhöhung der Schuldengrenze im US-Kongress. Mit der Einigung und gleichzeitig schlechten Daten von der Wirtschaftsfront leitete sich ein starker Trendwechsel nach Süden ein. Die Abstufung der US-amerikanischen Staatsschulden durch Ratingagentur Standard & Poor's von AAA nach AA+ beschleunigte den Abstieg. Die bei der Anhebung der Schuldengrenze zwischen Regierung und Kongress verabredeten Sparziele reichten nicht aus, teilte S&P zur Begründung mit. Ende August verdichtete sich die Einsicht, dass in Europa die Schuldenkrise nicht wie in den USA durch Gelddrucken der Notenbank gelöst wurde - ein Affront gegen die angelsächsische Finanzideologie. Auch die weiteren Lösungsansätze für die €urokrise erweckten in der Finanzbranche keine Freude. Seit dem massiven Absturz gibt es dünne Erholungsversuche.
Werden wir weiter nach Süden marschieren oder steht eine deutliche Erholung an? Das weiß letztendlich keiner und deshalb auch baer45 nicht. Wird die Wirtschaft deutlich abkühlen oder nicht und wird das auch von den Aktienmärkten antizipiert werden? Dann gibt es nicht wenige zusätzliche Ereignisse, welche den DAX® stark beeinflussen können. Hier eine kleine Auswahl:
Entscheiden sie selbst wie es weiter geht und richten sie ihre Aktivitäten danach aus. Oft kommt es nicht so schlimm wie es am Horizont droht. Manchmal kommt überraschend ein starkes negatives Ereignis mit dem keiner gerechnet hatte.
Im Mai 2004 beschäftigten wir uns das erste Mal ausführlich mit der Problematik der langfristigen Spekulation. Seitdem führen wir unsere Tabelle bezüglich Renditen bei langfristigen DAX®-Anlagen weiter und erweitern sie um einen virtuellen Ausstieg am 30.12.2011 (Tagesschlusskurs). Der Einstiegszeitpunkt war jeweils am Jahresanfang:
| Einstiegsjahr: | 1960 | 1965 | 1970 | 1975 | 1980 | 1985 | 1988 (*) | 1990 | 1995 | 2000 | 2005 | 2010 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Rendite p. a. in % Ausstieg: 27.12.02: |
4,51 | 4,77 | 4,67 | 7,14 | 7,91 | 7,07 | 7,21 | 3,51 | 3,98 | -25,15 | -,-- | -,-- |
| Rendite p. a. in % Ausstieg: 29.12.03: |
5,19 | 5,54 | 5,55 | 8,11 | 9,05 | 8,56 | 8,97 | 5,72 | 7,40 | -12,54 | -,-- | -,-- |
| Rendite p. a. in % Ausstieg: 29.12.04: |
5,24 | 5,58 | 5,61 | 8,09 | 8,99 | 8,50 | 8,88 | 5,83 | 7,40 | -8,85 | -,-- | -,-- |
| Rendite p. a. in % Ausstieg: 30.12.05: |
5,68 | 6,07 | 6,16 | 8,67 | 9,65 | 9,34 | 9,84 | 7,07 | 9,09 | -3,63 | 26,32 | -,-- |
| Rendite p. a. in % Ausstieg: 29.12.06: |
6,00 | 6,59 | 6,56 | 9,06 | 10,08 | 9,88 | 10,45 | 7,89 | 10,11 | -0,33 | 24,09 | -,-- |
| Rendite p. a. in % Ausstieg: 28.12.07: |
6,32 | 6,77 | 6,95 | 9,44 | 10,50 | 10,39 | 11,00 | 8,65 | 11,00 | 2,26 | 23,51 | -,-- |
| Rendite p. a. in % Ausstieg: 30.12.08: |
5,07 | 5,36 | 5,35 | 7,50 | 8,17 | 7,59 | 7,77 | 5,27 | 6,17 | -3,70 | 2,90 | -,-- |
| Rendite p. a. in % Ausstieg: 30.12.09: |
5,42 | 5,74 | 5,78 | 7,94 | 8,66 | 8,20 | 8,45 | 6,13 | 7,27 | -1,24 | 6,79 | -,-- |
| Rendite p. a. in % Ausstieg: 30.12.10: |
5,62 | 5,96 | 6,02 | 8,16 | 8,89 | 8,49 | 8,77 | 6,58 | 7,80 | 0,22 | 8,28 | 14,40 |
| Rendite p. a. in % Ausstieg: 30.12.11: |
5,18 | 5,47 | 5,47 | 7,46 | 8,06 | 7,53 | 7,68 | 5,51 | 6,33 | -1,12 | 4,65 | -1,25 |
| (*): DAX®-Gründung; vorherige Werte sind simuliert.
Basis: jeweils 1. Tagesschlusskurs des Einstiegsjahres (Ausnahme Gründungszeitpunkt 1988 0.00 Uhr: 1000) ACHTUNG: Die ausgewiesene Rendite ist immer ein Zinseszins! Gilt auch für negative Renditen. | ||||||||||||
Es ist ersichtlich, dass der Einstiegs- und der Ausstiegszeitpunkt auch bei der langfristigen Anlage nicht unerheblich ist. Das Gegenteil behaupten nur Verkäufer von Finanzprodukten. Sie wollen ihren Laden nicht immer wieder schließen müssen. Dann gibt es noch viele geistig Minderbemittelte die deren Verkaufsargumente einfach nachplappern. Es ist auch empfehlenswert temporär überhaupt keine Aktien zu besitzen. Das kann die Rendite erheblich heben (Michael O'Higgins). Ein akzeptables "Timing" ist und bleibt das A und O der Aktienanlage.
Man sollte nachfolgende Tabelle mit genügender Vorsicht genießen. Zu Empfehlen ist auf jeden Fall die Lektüre von Bärische Warnungen unter Strategien.
| Rang | Code | Name | Dividendenrendite |
| 1 | RWE | RWE AG ST O.N. | 13,33 % |
| 2 | EOAN | E.ON AG NA | 9,28 % |
| 3 | DTE | DT.TELEKOM AG NA | 7,78 % |
| 4 | MUV2 | MUENCH.RUECKVERS.VNA O.N. | 6,91 % |
| 5 | LHA | LUFTHANSA AG VNA O.N. | 6,72 % |
| 6 | ALV | ALLIANZ SE VNA O.N. | 6,18 % |
| 7 | DPW | DEUTSCHE POST AG NA O.N. | 5,84 % |
| 8 | DAI | DAIMLER AG NA O.N. | 5,82 % |
| 9 | 63DU | DEUTSCHE BOERSE Z.UMT. | 5,14 % |
| 10 | MEO | METRO AG ST O.N. | 4,83 % |
| Rang | Code | Name | Dividendenrendite |
| 11 | BAS | BASF SE NA O.N. | 4,25 % |
| 12 | SIE | SIEMENS AG NA | 3,78 % |
| 13 | BAYN | BAYER AG NA | 3,33 % |
| 14 | MAN | MAN SE ST O.N. | 3,20 % |
| 15 | SDF | K+S AG NA O.N. | 2,95 % |
Anleger in andere Varianten der Dividendenstrategie, können sich diese sehr einfach aus obigen Tabellen zusammenstellen. "Top 12" entspricht Rang 1 bis 12. "Top 5" entspricht Rang 1 bis 5.
Man sollte nachfolgende Tabelle mit genügender Vorsicht genießen. Zu Empfehlen ist auf jeden Fall die Lektüre von Bärische Warnungen unter Strategien.
| Rang | Code | Name | Kurs |
| 1 | LHA | LUFTHANSA AG VNA O.N. | 8,927 |
| 2 | DTE | DT.TELEKOM AG NA | 9,000 |
| 3 | DPW | DEUTSCHE POST AG NA O.N. | 11,130 |
| 4 | EOAN | E.ON AG NA | 16,160 |
| 5 | RWE | RWE AG ST O.N. | 26,250 |
| Rang | Code | Name | Kurs |
| 6 | MEO | METRO AG ST O.N. | 27,950 |
| 7 | DAI | DAIMLER AG NA O.N. | 31,775 |
| 8 | 63DU | DEUTSCHE BOERSE Z.UMT. | 40,895 |
| Rang | Code | Name | Gewicht |
| 1 | SIE | SIEMENS AG NA | 9,96 % |
| 2 | BAS | BASF SE NA O.N. | 9,62 % |
| 3 | SAP | SAP AG O.N. | 7,70 % |
| 4 | BAYN | BAYER AG NA | 7,55 % |
| 5 | ALV | ALLIANZ SE VNA O.N. | 6,66 % |
| 6 | EOAN | E.ON AG NA | 6,24 % |
| 7 | DAI | DAIMLER AG NA O.N. | 5,77 % |
| 8 | DTE | DT.TELEKOM AG NA | 5,38 % |
| 9 | DBK | DEUTSCHE BANK AG NA O.N. | 5,05 % |
| 10 | LIN | LINDE AG O.N. | 3,81 % |
| Rang | Gesellschaft | Kurs am 30.12.2010 | Kurs am 30.12.2011 | Dividende | Ergebnis |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | MERCK KGAA O.N. | 59,850 | 77,030 | 1,25 | 30,79% |
| 2 | FRESEN.MED.CARE KGAA ST | 43,232 | 52,500 | 0,65 | 22,94% |
| 3 | FRESENIUS SE+CO.KGAA O.N. (**) | 62,750 | 71,480 | 0,86 | 15,28% |
| 4 | E.ON AG NA (*) | 16,430 | 16,670 | 1,50 | 10,59% |
| 5 | SAP AG O.N. | 38,100 | 40,850 | 0,60 | 8,79% |
| 6 | BEIERSDORF AG O.N. | 41,525 | 43,820 | 0,70 | 7,21% |
| 7 | ADIDAS AG NA O.N. | 48,890 | 50,260 | 0,80 | 4,44% |
| 8 | LINDE AG O.N. | 113,550 | 114,950 | 2,20 | 3,17% |
| 9 | DT.TELEKOM AG NA | 9,655 | 8,865 | 0,70 | -0,93% |
| 10 | DEUTSCHE POST AG NA O.N. | 12,700 | 11,880 | 0,65 | -1,34% |
| 11 | HENKEL AG+CO.KGAA VZO | 46,535 | 44,590 | 0,72 | -2,63% |
| 12 | VOLKSWAGEN AG VZO O.N. | 121,400 | 115,750 | 2,26 | -2,79% |
| 13 | BASF SE NA O.N. | 59,700 | 53,890 | 2,20 | -6,05% |
| 14 | BAYER AG NA | 55,300 | 49,400 | 1,50 | -7,96% |
| 15 | BAY.MOTOREN WERKE AG ST | 58,850 | 51,760 | 1,30 | -9,84% |
| 16 | MUENCH.RUECKVERS.VNA O.N. | 113,450 | 94,780 | 6,25 | -10,95% |
| 17 | ALLIANZ SE VNA O.N. | 88,930 | 73,910 | 4,50 | -11,83% |
| DAX | 6914,190 | 5898,350 | -14,69% | ||
| 18 | INFINEON TECH.AG NA O.N. | 6,963 | 5,816 | 0,10 | -15,04% |
| 19 | SIEMENS AG NA | 92,700 | 73,940 | 2,70 | -17,32% |
| 20 | DEUTSCHE BOERSE Z.UMT. (***) | 51,800 | 40,510 | 2,10 | -17,74% |
| 21 | MAN SE ST O.N. | 88,990 | 68,700 | 2,00 | -20,55% |
| 22 | DEUTSCHE BANK AG NA O.N. | 39,100 | 29,435 | 0,75 | -22,80% |
| 23 | DAIMLER AG NA O.N. | 50,730 | 33,920 | 1,85 | -29,49% |
| 24 | HEIDELBERGCEMENT AG O.N. | 46,900 | 32,790 | 0,25 | -29,55% |
| 25 | K+S AG NA O.N. | 56,360 | 34,920 | 1,00 | -36,27% |
| 26 | RWE AG ST O.N. (*) | 49,733 | 27,150 | 3,50 | -38,37% |
| 27 | LUFTHANSA AG VNA O.N. | 16,355 | 9,185 | 0,60 | -40,17% |
| 28 | THYSSENKRUPP AG O.N. | 30,985 | 17,725 | 0,45 | -41,34% |
| 29 | METRO AG ST O.N. | 53,880 | 28,200 | 1,35 | -45,16% |
| 30 | COMMERZBANK AG O.N. (*) | 4,443 | 1,303 | 0,00 | -70,67% |
| (*): | Wegen der Ausgestaltung einer Kapitalerhöhung reduzierte sich der Vorjahresschlusswert. | ||||
| (**): | Mit der Wandlung der Vorzüge in Stammaktien reduzierte sich der Vorjahresschlusswert auf den der Stammaktie. | ||||
| (***): | Austausch wegen der angestrebten Fusion mit NYSE Euronext Der Vorjahresschlusskurs ist hier von der Vorgängeraktie DEUTSCHE BOERSE NA O.N. | ||||
Wenn man die Finger von der Finanzbranche gelassen hätte, wäre es möglich gewesen unseren Index zu schlagen und trotzdem mit Verlust abzuschließen. Beim Kauf des Index wären die Verluste garantiert gewesen. Dabei war die wirtschaftliche Entwicklung sehr gut gewesen und die Gewinne außergewöhnlich hoch. Wie so oft hat der Markt diese Entwicklung nicht vorweg genommen, er hat sie einfach nur verpennt. Es reicht eben nicht bei der Abschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung richtig zu liegen, man muss auch das politische und finanztechnische Umfeld richtig einschätzen. Und etwas Glück braucht man immer!

Die wirtschaftliche Entwicklung war in Deutschland um Welten besser als in den USA und die Firmenergebnisse waren im Schnitt auch besser, die Dividendenzahlungen sowieso. Trotzdem liefen die US-Aktien deutlich besser. Der breit aufgestellte S&P500 trat praktisch auf der Stelle während der DAX® um fast 15 % nachgab. Maßgeblich daran war die Flucht vieler Investoren aus Europa, zu verdanken der erfolgreichen Propaganda gegen Europa. Viele andere europäische Aktienindizes haben noch wesentlich schlechter als der DAX® abgeschnitten. In Frankreich gab der CAC40 um 16,95 % nach. In London sank der FTSE100 um 5,55 % Mit am schlechtesten schnitt der hochvolatile österreichische ATX ab. Er verlor annähernd 35 %.
In den USA lief es 2011 wesentlich besser als in vielen anderen Teilen der Welt. Der älteste und wohl berühmteste Aktienindex der Welt – der Dow Jones Industrial Average (DJIA) – verteuerte sich auf Jahressicht um 5,53 %. Der S&P500 - der maßgebliche und breite US-Aktienindex - trat aufs Jahr gesehen mit einem Rückgang von nur 0,04 % quasi auf der Stelle. Das war der geringste Ausschlag seit 1947. Während Aktien aus den Bereichen Healthcare, Konsum und Versorgung am stärksten stiegen, waren die Banken die größten Verlierer. Im DJIA stach McDonald’s mit +31 % als größter Kursgewinner hervor, während Bank of America mit -58 % der größte Verlierer war. Die US-Staatsanleihen waren die erfolgreichste Anlageklasse in den USA. So stiegen die Kurse der 30-jährigen Staatsanleihen um 35 % und die 10-jährigen um 17 %. Die Notenbank Fed hat, nachdem sie mit den Rückläufen aus den QE-Aktionen primär Staatsanleihen mit langer Restlaufzeit aufgekauft hat, nachgeholfen. Ein Übriges tat die aufgebauschte Panik um die €urozone. Berücksichtigen muss man zusätzlich die Kursverluste des €uros von 3,2 % zum US-$ auf Jahressicht.
Der größte Profiteur von der aufgebauschten €urokrise waren die USA. Sie waren die wirklich große Fluchtburg aller Ängstlichen und es waren vor allem die US-Amerikaner selbst, die massiv Geld aus dem Ausland nach Hause holten. Letzteres zeugt nicht von realer US-Stärke. Wie lange dieses Ablenkungsspiel noch funktionieren wird, ist schwer abzuschätzen, das erste Halbjahr 2012 sicherlich noch. Aber das ist nicht so schlimm. Wichtiger ist, dass die Politik die Finanzbranche an die Ketten legt, ernsthaft die Neuverschuldung zurück dreht und glückliche Umstände die ganz große Katastrophe verhindern. Sehr wahrscheinlich wird auch 2012 sehr turbulent werden.
Und weil es immer wieder so lustig ist, wieder einmal Prognosen der Finanzinstitute (Quelle: Handelsblatt). Alle Prognosen beziehen sich auf den Jahresendstand 2012. Da sie für 2011 zu optimistisch waren, halten sich heute die meisten zurück.
| Institut | DAX®-Stand in Punkten | Rendite 10-jähriger Bundesanleihen in % | Preis des €uros in US-$ |
|---|---|---|---|
| Baader Bank | 6800 | 2,50 | 1,30 |
| Bank Julius Bär | 6700 | 2,25 | 1,46 |
| Bank Sarasin | 6800 | 3,00 | 1,35 |
| Bankhaus Lampe | 7200 | 2,50 | 1,38 |
| Bayerische Landesbank | 6600 | 2,40 | 1,45 |
| Berenberg Bank | 7000 | 3,20 | 1,40 |
| Bethmann Bank | 6200 | 2,25 | 1,35 |
| BHF-Bank | 6350 | 2,40 | 1,30 |
| BNP Paribas | 6400 | 2,40 | 1,40 |
| Citi | 7000 | 1,50 | 1,26 |
| Commerzbank | 6400 | 2,40 | 1,25 |
| DekaBank | 6500 | 2,60 | 1,40 |
| Deutsche Bank | 6600 | 3,00 | 1,35 |
| DZ Bank | 6600 | 2,00 | 1,40 |
| Ellwanger & Geiger | 6200 | 2,85 | 1,23 |
| Fürst Fugger Privatbank | 6250 | 2,65 | 1,22 |
| Haspa | 6250 | 3,00 | 1,30 |
| Hauck & Aufhäuser | 6300 | 2,70 | 1,35 |
| Helaba | 7000 | 2,80 | 1,45 |
| HSBC Trinkaus | 5700 | 2,60 | 1,44 |
| JP Morgan | 6850 | 2,00 | 1,38 |
| LBBW | 6500 | 2,50 | 1,30 |
| M.M.Warburg & Co. | 6000 | 2,50 | 1,25 |
| National Bank | 7000 | 2,40 | 1,30 |
| Natixis | 6500 | 2,20 | 1,35 |
| Nomura | 7600 | k.A. | 1,25 |
| NordLB | 6100 | 2,70 | 1,25 |
| Postbank | 7250 | 2,50 | 1,25 |
| Royal Bank of Scotland | 7380 | 1,60 | 1,37 |
| Santander Cons. Bank | 6500 | 2,80 | 1,35 |
| Société Générale | 5500 | 2,10 | 1,30 |
| Syz & Co. | 6500 | 2,50 | 1,25 |
| UBS | 6300 | 2,40 | 1,25 |
| VP Bank | 6600 | 2,35 | 1,30 |
| West LB | 6600 | 2,70 | 1,40 |
| WGZ-Bank | 6600 | 2,30 | 1,30 |
Durchschnitt | 6573 | 2,47 | 1,33 |
Sehr selten treffen die Vorhersagen der Banken ein. Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass es entweder
wesentlich besser oder schlechter laufen wird. Sehr wahrscheinlich ist dagegen, dass es die WEST LB nicht mehr geben wird und
die Ergebnisse sich im Finanzbereich weiter verschlechtern werden.
An der FWB® Frankfurter Wertpapierbörse wird im Jahr 2012 von Montags bis Freitags außer am 6. April (Karfreitag), 9. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 24. Dezember (Heiligabend), 25. Dezember (1. Weihnachtstag), 26. Dezember (2. Weihnachtstag) und am 31. Dezember (Silvester) gehandelt. Der Handel auf Xetra® für den DAX® läuft von 9 bis 17.30 Uhr. In Xetra® findet die Eröffnungsauktion bereits ab 8.50 Uhr statt; die Schlussauktion ab 17.30 Uhr.
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