Die Börse hatte immer schon ihren erklecklichen Anteil an Glücksspiel, sie ist aber inzwischen zum
reinen Casino, in dem nach Politikerwunsch die private Alterssicherung realisiert werden soll, verkommen. Die
Großbanken und ihre verschwägerten Hedgefondstöchter liefern sich maschinelle Schlachten mit ihren Algo- und
HFT-Automaten. Die Hebel dabei werden von professionellen Pokerspielern gestellt.
Ahnung von Wirtschaft kann dabei nur störend sein, Bewegung ist alles. Nur wenn es sich bewegt ist etwas verdient.
Sie gefährden sich dabei gegenseitig und schreiben immer öfter dicke Verluste. Und um der Bewegung
Nachdruck zu verleihen werden immer häufiger Gerüchte in der sogenannten Fachpresse oder im Wirtschaftsteil der
normalen Tageszeitungen platziert, die sich nachträglich als falsch herausstellen. Selten wurde so häufig gelogen und
manipuliert. Und die "armen" Wirtschaftsjournalisten erklären uns täglich die Welt anhand der Preisbewegungen
an der Börse aus Neue. Bekanntlich machen die Kurse die Nachrichten. Nur bei der aktuellen Volatilität geben sich die
"Fachjournalisten" der Lächerlichkeit preis. Immer wieder geht die Welt unter und angeblich ist dabei meistens
die "böse" €urozone schuld. Gehen die Kurse wieder hoch, hat man angeblich im hintersten Winkel der USA
potentielle Erholungstendenzen in der Wirtschaft ausgemacht und alles wird gut. Ein Staat, der weiter seine
Neuverschuldung praktiziert bringt unser Finanzsystem um, ein Staat der auf Sparen umschaltet, würgt die
wirtschaftliche Entwicklung ab. Von diesem Unsinn wollte sogar der US-Finanzminister die €urozone überzeugen.
Am heftigsten tobt die Gerüchteküche im internationalen Währungskrieg. Viele europäische
Politiker und Mitglieder der EZB sind immer wieder erstaunt, was sie oder einige aus ihren Reihen angeblich
gesagt haben. Der €uro wirkt eben störend beim massiven Gelddrucken der USA und Großbritanniens, der Heimat
der großen Investitionsbanken. Er stellt eine Konkurrenz zur Weltwährung US-$ dar und auf dem Kontinent gibt es
sogar einige Politiker die ernsthaft das Geschäft der Finanzmafia mittels Finanztransaktionssteuer und Bankensonderabgaben
stören wollen. Darf das sein?
Das Jahr 2011 war und bleibt spannend. Nordafrika hat sich noch lange nicht stabilisiert. In Syrien
wird weiter brutal Krieg gegen die eigene Bevölkerung geführt, der Aufstand in Libyen scheint erfolgreich zu
verlaufen, zu Ende ist er noch nicht. In Ägypten rumort es gegen Israel und die Türkei spielt sich als neues
Osmanisches Reich auf und will Israel in die Schranken weisen. Griechenland braucht weiteren Druck um die
Auflagen zu erfüllen. An die Privatisierung wollen die Griechen einfach nicht ran. Viele Staatsbetriebe
sind auch noch die größten Steuerschuldner. Man sollte Griechenland deshalb mit der Forderung nach Sicherheiten
stellen, auch Grundbesitz sollte dabei zulässig sein. Sie müssen ja nicht mitmachen und dürfen die Freiheit im Elend suchen.
Das Verfassungsgericht hat festgestellt, dass Deutschland weiter in Europa mitmachen darf und die Europäische
Zentralbank traut sich, trotz negativem Realzins, nicht an weitere Zinserhöhungen heran. Dabei ist sie angeblich nur
für die Geldwertstabilität und nicht für die Entwicklung der Finanzindustrie verantwortlich. Die Schweiz erlebt
gerade was es bedeutet in dieser Zockerwelt alleine unterwegs zu sein. Mit massivem Gelddrucken will sie sich der
Spekulation und der herdenweise auftretenden Sicherheitspaniker erwehren. Dabei kann man nicht nur mit einer
zu "starken" Währung die Konkurrenzfähigkeit verlieren, eine starke Inflation schafft das auch.
Der DAX® hat seit unserer
letzten Bewertung
im Juni 22,20 % und seit Jahresanfang 19,39 %
verloren. Vom Jahreshoch aus betrug der Abschlag 25,96 %. Insgesamt betrug der
maximale Absturz (Jahreshoch bis Jahrestief) im Laufe 2011 32,66 %. Alles auf
Basis von Tagesschlusskursen. Die Verunsicherung ist, nach einem starken bullischen Hoch im Juli, wieder ansteigend.
Es stehen aber immerhin noch 54 % Bullen 26 % Bären gegenüber. (Quelle: Cognitrend).
Der Absturz war so einmalig schnell und so brutal, dass die Stimmung nicht mehr folgen konnte.
Ausgangsdaten
Basis sind die Xetra®- Schlusskurse vom 16.09.2011. Die Kurse und
das jeweilige Gewicht einer Aktie im DAX® sind von der
Deutschen Börse. Die Dividenden mit denen die
berechnet wird sind den jeweiligen Firmenmitteilungen entnommen. Das aktuelle
der Aktien ist aus der Süddeutschen Zeitung (aktuelle Schätzungen von I/B/E/S).
Die Zahlen zur
sind von der Deutschen Bundesbank.
Die DAX®-Bewertung wird gewichtet ausgeführt ( siehe
).
D.h., eine Aktie mit sehr großer Marktkapitalisierung geht stärker in das Ergebnis ein als eine
Aktie mit einer weit geringeren Marktkapitalisierung. Seit dem 24.06.2002 wird dabei nur noch
der sogenannte frei handelbare Anteil berücksichtigt. Dieser Anteil wird regelmäßig überprüft
und verändert damit ebenso wie der Kurs das Gewicht der Aktie im DAX®.
Weitere
Regeländerungen bezüglich Gewichtung und frei handelbarem Anteil
gab es im Oktober und November 2008.
Code
Name
ISIN
Kurs
Dividende
KGV
Gewicht
1
ADS
ADIDAS AG NA O.N.
DE000A1EWWW0
49,230
0,80
15
2,15 %
2
ALV
ALLIANZ SE VNA O.N.
DE0008404005
66,900
4,50
6
6,30 %
3
BAS
BASF SE NA O.N.
DE000BASF111
47,430
2,20
7
9,09 %
4
BMW
BAY.MOTOREN WERKE AG ST
DE0005190003
57,180
1,30
8
3,83 %
5
BAYN
BAYER AG NA
DE000BAY0017
39,540
1,50
8
6,82 %
6
BEI
BEIERSDORF AG O.N.
DE0005200000
41,210
0,70
24
0,86 %
7
CBK
COMMERZBANK AG O.N.
DE0008032004
1,766
0,00
5
1,41 %
8
DAI
DAIMLER AG NA O.N.
DE0007100000
36,395
1,85
7
6,80 %
9
DBK
DEUTSCHE BANK AG NA O.N.
DE0005140008
25,100
0,75
4
4,84 %
10
63DU
DEUTSCHE BOERSE Z.UMT.
DE000A1KRND6
43,610
2,10
10
1,61 %
11
DPW
DEUTSCHE POST AG NA O.N.
DE0005552004
10,270
0,65
9
1,80 %
12
DTE
DT.TELEKOM AG NA
DE0005557508
8,501
0,70
11
5,23 %
13
EOAN
E.ON AG NA
DE000ENAG999
15,620
1,50
9
6,21 %
14
FME
FRESEN.MED.CARE KGAA ST
DE0005785802
51,550
0,65
14
2,07 %
15
FRE
FRESENIUS SE+CO.KGAA O.N.
DE0005785604
71,450
0,86
16
1,73 %
16
HEI
HEIDELBERGCEMENT AG O.N.
DE0006047004
29,295
0,25
8
0,86 %
17
HEN3
HENKEL AG+CO.KGAA VZO
DE0006048432
39,530
0,72
13
1,44 %
18
IFX
INFINEON TECH.AG NA O.N.
DE0006231004
6,229
0,10
11
1,41 %
19
SDF
K+S AG NA O.N.
DE000KSAG888
47,680
1,00
12
1,62 %
20
LIN
LINDE AG O.N.
DE0006483001
103,000
2,20
14
3,66 %
21
LHA
LUFTHANSA AG VNA O.N.
DE0008232125
11,110
0,60
8
1,06 %
22
MAN
MAN SE ST O.N.
DE0005937007
58,890
2,00
8
0,78 %
23
MRK
MERCK KGAA O.N.
DE0006599905
59,530
1,25
8
0,80 %
24
MEO
METRO AG ST O.N.
DE0007257503
29,945
1,35
8
0,81 %
25
MUV2
MUENCH.RUECKVERS.VNA O.N.
DE0008430026
85,740
6,25
15
2,85 %
26
RWE
RWE AG ST O.N.
DE0007037129
25,540
3,50
5
2,19 %
27
SAP
SAP AG O.N.
DE0007164600
37,235
0,60
14
6,98 %
28
SIE
SIEMENS AG NA
DE0007236101
70,080
2,70
9
9,85 %
29
TKA
THYSSENKRUPP AG O.N.
DE0007500001
21,475
0,45
10
1,50 %
30
VOW3
VOLKSWAGEN AG VZO O.N.
DE0007664039
115,000
2,26
7
3,45 %
Im Februar 2010 stellte die DEUTSCHE BÖRSE die börsentägliche allgemein zugängliche Veröffentlichung der Gewichte der
DAX®-Teilnehmer ein. Allgemein verfügbar sind diese Daten jetzt nur noch von den sogenannten Verkettungstagen.
Diese sind der jeweils dritte Freitag im letzten Monat eines Quartals. Die Bewertungen finden seitdem immer
nur auf Basis dieser Daten statt. Veröffentlicht werden diese Daten immer an dem Abend, dem Verkettungstag folgenden Börsentag.
Umlaufrendite
Die jährliche Inflationsrate im €uroraum lag im August 2011 bei 2,5 %, unverändert verglichen mit
Juli. Ein Jahr zuvor hatte sie 1,6 % betragen. Die monatliche Inflationsrate betrug 0,2 % im August.
Deutschland entsprach diesem Durchschnitt. Die Inflation ist also alles andere als gebändigt und
wir haben am kurzen Ende immer noch einen schädlichen negativen Realzins. Er beträgt -1 %.
Ein zu niedriger Zins fördert primär Fehlentwicklungen über eine ausartende Spekulation in allen möglichen
Vermögensklassen und Rohstoffen. So betrug z.B. die jährliche Inflation im August im €uroraum
ohne Energie 1,5 %. Besonders die US-amerikanische Notenbank Fed flutet die Märkte weltweit immer noch mit fast
kostenlosem Geld. Trotzdem kommt die US-Wirtschaft nicht aus den Puschen. Das billige Geld kommt nur zu einem sehr
geringen Anteil in der Realwirtschaft an. Gleichzeitig schädigt es über die Verteuerung von Rohstoffen (Energie,
Lebensmittel, Metalle, ...) die Realwirtschaft stärker als es nutzt. Die "leichte" Geldpolitik Fed macht es für
die anderen größeren Notenbanken praktisch unmöglich die Zinsen auf einen angemessenen Pegel anzuheben. Es würde
sonst zu noch größeren Turbulenzen an den Devisenmärkten kommen. Allerdings hätte die Europäische Zentralbank EZB
noch etwas Luft nach oben.
In den USA bezieht die Wirtschaft zu ca. 75 % ihre Finanzierung vom Markt, in der €urozone bezieht
die Wirtschaft dagegen ca. 75 % iher Finanzierungsmittel von den Banken in Form von Krediten. In den USA sind also Investitionsbanken
wesentlich sinnvoller und wichtiger als in Europa. Und diese Banken werden von der Fed auch reichlich bedient. Hohe Aktienpreise sind
die Voraussetzung für Kapitalerhöhungen und Börsengänge, engl. Initial Public Offering oder kurz IPO. Ebenso wichtig sind
niedrige Renditen bei Firmenanleihen zur Finanzierung. Bei uns sind primär die Kreditzinsen und
die Kreditverfügbarkeit wichtig. Allerdings nutzt dieser Geldregen wenig bei überschuldeten Verbrauchern und Firmen.
Man kann, wie es heißt, die Pferde zur Tränke führen, aber zum Saufen zwingen kann man sie nicht.
Trotzallem bleiben die USA bei ihrer ideologisch verbohrten Verschuldungs- und leichten Geldpolitik. Man könnte fast glauben,
lieber nehmen sie das gesamte weltweite Finanzsystem mit in den Abgrund als sich ihre Fehler einzugestehen.
Das Bedürfnis nach "absoluter" Sicherheit wird immer größer und viele glauben die Finanzindustrie
könnte diese liefern. So streben, bei der kleinsten Verunsicherung, immer größere Herden von Lemmingen in
vermeintliche Sicherheiten. Als sicheren Hafen hat man u. a. US-amerikanische und deutsche Staatsanleihen
ausgemacht. Nach dem Motto, bekommen die USA größere Schwierigkeiten mit ihrer Verschuldung müssen wir in
US-Staatsanleihen flüchten. Als angeblich sicheren Hafen im €uroraum hat man deutsche Staatsschulden
ausgemacht. Bei jeder anscheinlichen Zuspitzung der Krisen und bei jedem Verfall der Aktienpreise kommt es zu
einer erneuten Fluchtwelle in deutsche Staatsanleihen. So wurde inzwischen die Umlaufrendite auf
Rekordtiefs runter geprügelt. Die Verluste werden immens werden, wenn diese Sicherheitsblase anfängt
Luft abzulassen. Bekanntlich bedeuten
steigende Renditen fallende Kurse.
Wenn die Rendite nur um 100 Basispunkte steigt, muss man bei einer Restlaufzeit von 10 Jahren mit fast 8% Kursverlust rechnen.
Wahrscheinlich werden dann wieder etliche Finanzkonzerne Hilfe vom Steuerzahler benötigen.
Zum 13. Juli erhöhte die Europäische Zentralbank (EZB) die Leitzinsen erneut. Seitdem liegt der Leitzins (Mindestbietungssatz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte
des €urosystems) in der €urozone bei 1,50 % (für Spitzenrefinanzierungsfazilität bei 2,25 % und für die Einlagefazilität bei 0,75 %).
Wird es in diesem Jahr noch zu einer weiteren Leitzinserhöhung kommen? Die Inflation würde eine deutlichere
Leitzinserhöhung begründen. Allerdings scheint die EZB die Turbulenzen an den Finanzmärkten ernster zu nehmen
als die Geldwertstabilität. Deshalb erwartet der Markt (die Finanzbranche) keine weiteren Erhöhungen. Er rechnet
eher mit einer Zinssenkung. Die Zinsen für Tagesgelder und für Festgelder haben leicht angezogen. Tagesgeldzinsen liegen heute bei 1,75 %, bei
Direktbanken kann es etwas mehr geben. Festgelder in einem 12-Monatsbereich erreichen öfters mehr als 2,5 %. Die wieder virulent
gewordene Krise verbilligt die Kredite für den Finanzminister erheblich. Seine Tagesgeldanleihe erreicht bei
höchster Sicherheit 0,80 %. Bei den länger laufenden
Bundesschatzbriefen liegen die Renditen auf
einem Rekordtief. Sie betragen momentan beim Typ A (6 Jahre) 0,91 % und beim Typ B (7 Jahre) 1,1 %.
Umlaufrenditen und €/US-$ Diese Tabelle dokumentiert die Entwicklung seit unserer ersten Bewertung
bezüglich Umlaufrendite (Anleihen, Obligationen sowie Schatzanweisungen des Bundes,
seiner Sondervermögen und der Treuhandanstalt in €uro) und dem Verhältnis des € zum US-$ zum jeweiligen Bewertungsstichtag.
Datum
Insgesamt
3-5 Jahre
5-8 Jahre
8-15 Jahre
15-30 Jahre
1 € in US-$
16.09.11
1,73 %
0,96 %
1,45 %
1,84 %
2,70 %
1,379
17.06.11
2,66 %
1,92 %
2,42 %
2,84 %
3,58 %
1,432
18.03.11
2,86 %
2,11 %
2,72 %
3,11 %
3,66 %
1,417
30.12.10
2,51 %
1,50 %
2,30 %
2,90 %
3,49 %
1,326
17.09.10
2,17 %
1,31 %
1,97 %
2,43 %
3,11 %
1.306
18.06.10
2,22 %
1,14 %
1,95 %
2,59 %
3,37 %
1,238
19.03.10
2,75 %
1,78 %
2,54 %
3,08 %
3,87 %
1,353
30.12.09
3,02 %
2,09 %
2,78 %
3,31 %
4,12 %
1,433
25.09.09
2,99 %
2,12 %
2,76 %
3,27 %
4,06 %
1,470
27.03.09
2,93 %
2,08 %
2,67 %
3,13 %
4,15 %
1,326
30.12.08
2,86 %
2,26 %
2,60 %
2,91 %
3,73 %
1,407
26.09.08
4,24 %
3,94 %
4,09 %
4,18 %
4,80 %
1,458
20.06.08
4,74 %
4,75 %
4,72 %
4,66 %
4,81 %
1,563
28.12.07
4,34 %
4,16 %
4,24 %
4,34 %
4,66 %
1,472
22.06.07
4,64 %
4,55 %
4,61 %
4,62 %
4,81 %
1,346
30.03.07
4,08 %
4,01 %
4,02 %
4,03 %
4,24 %
1,336
29.12.06
3,96 %
3,91 %
3,93 %
3,94 %
4,09 %
1,320
22.09.06
3,69 %
3,58 %
3,63 %
3,68 %
3,92 %
1,278
23.06.06
3,97 %
3,73 %
3,90 %
4,01 %
4,34 %
1,251
30.12.05
3,22 %
3,00 %
3,14 %
3,25 %
3,57 %
1,183
23.09.05
2,88 %
2,44 %
2,74 %
2,97 %
3,50 %
1,208
23.03.05
3,49 %
3,00 %
3,39 %
3,66 %
4,16 %
1,298
29.12.04
3,41 %
2,88 %
3,27 %
3,57 %
4,22 %
1,359
23.09.04
3,70 %
3,10 %
3,56 %
3,89 %
4,55 %
1,226
26.05.04
3,97 %
3,29 %
3,83 %
4,25 %
4,95 %
1,211
29.12.03
3,94 %
3,30 %
3,86 %
4,20 %
4,87 %
1,248
25.09.03
3,77 %
3,08 %
3,62 %
4,00 %
4,64 %
1,149
12.06.03
3,27 %
2,47 %
2,98 %
3,48 %
4,48 %
1,177
10.04.03
3,94 %
3,30 %
3,86 %
4,20 %
4,87 %
1,077
27.12.02
3,93 %
3,26 %
3,78 %
4,17 %
4,86 %
1,041
27.09.02
4,12 %
3,57 %
4,00 %
4,30 %
4,92 %
0,980
26.07.02
4,52 %
4,07 %
4,48 %
4,70 %
5,16 %
0,985
26.06.02
4,73 %
4,34 %
4,65 %
4,87 %
5,21 %
0.980
25.01.02
4,74 %
4,37 %
4,71 %
4,90 %
5,27 %
0,865
Die Flucht in die vermeintliche Sicherheit hat auch in den USA die Renditen in den Keller getrieben.
Bei kürzeren Restlaufzeiten (bis 5 Jahre) merkt man deutlich den Einfluss der US-Notenbank (Fed) und die Renditen rangieren
sehr deutlich unter deutschen Staatsanleihen, bei längeren Restlaufzeiten liegen sie höher. Auf eine etwas längere Sicht scheint
aus Sicht des Marktes Deutschland sicherer zu sein. Momentan rentieren
US-Staatsanleihen (U.S. Treasuries) bei 2 Jahren mit 0,17 %, bei 5 Jahren mit 0,91 %, bei 10 Jahren mit 2,05 % und bei 30
Jahren mit 3,31 %. Auch in Japan haben die Renditen weiter nachgegeben. 2 Jahre Restlaufzeit bringen 0,14 %,
5 Jahre 0,35 %, 10 Jahre 1,01 % und 30 Jahre 1,94%. In der Eurozone sind die Renditen zum Teil stark auseinandergelaufen.
Deutschland profitiert stark von der Staatsschuldenkrise und gilt so wie die USA als ein sicherer Hafen. Besonders aus
den Problemstaaten am südlichen Rand der €urozone flüchtet viel Geld nach Norden.
Andere müssen wesentlich mehr zahlen. Einigen Problemländern (Griechenland, Irland und Portugal) ist der
Weg zum Markt momentan weitgehend versperrt. Italien muss schon deutlich mehr als üblich bezahlen. Das hat es dem
Zickzackkurs seiner Regierung zu verdanken.
€uro/US-$
Die Diskussion über den €uro nimmt irreale Züge an. Man spürt den Erfolg der angelsächsischen
Propaganda gegen die €urozone, welche bei uns die Zahl der Europaskeptiker laufend ansteigen lässt. Glaubt denn
wirklich jemand, dass wir z.B. Spanien, hätten wir den €uro nicht, einfach untergehen lassen könnten oder gar
heute Großbritannien mit ihrem Pfund, ein nicht so unwahrscheinliches Szenario. Die US-Amerikaner können zwar in
riesigen Mengen lange Zeit Geld drucken um ihre Staatsschulden abzudecken, bei anderen "unwichtigeren" Währungen
würde der Markt allerdings eine nur sehr begrenzte Zeit zuschauen. Wir leben eben schon lange nicht mehr auf einer
Insel der Glückseeligen mit abgeschotteten Grenzen. Die €urozone erlaubt uns nicht nur das Helfen, sondern
ermöglicht es auch besser einen erfolgreichen Druck in Richtung stabile Staatshaushalte auszuüben. Diese Chance
gehört genutzt und das Regelwerk und die Institutionen gehören entsprechend weiter entwickelt. Es bieten sich
etliche Wege der Weiterentwicklung an. Leider ist die Politik besonders in Deutschland und Frankreich
unentschlossen welcher Weg eingeschlagen werden soll. Sie wollen eine wirksame Kontrolle der staatlichen
Haushalte ohne Souveränität abzugeben. Am liebsten möchten sie sich weiter wie bisher durchmogeln ohne ernsthafte
Entscheidungen treffen zu müssen.
Einige Regierungen und viele Politiker haben noch nicht geschnallt wie ernst die Lage wirklich ist.
Belgien bekommt seine nationalen Probleme einfach nicht in den Griff und der italienischen Regierung muss Disziplin
von außen aufoktroyiert werden. Griechenland hat zwar die staatliche Ausgabenseite schon erheblich reduziert, mag
aber nicht so richtig an die Einnahmeseite ran. Weder ist die ineffiziente aufgeblasene griechischse Bürokratie in
der Lage Steuern einzutreiben noch kommt sie mit den Privatisierungen voran. Eine funktionierende Verbesserung der
Einnahmeseite würde primär die etwas Wohlhabenden und die Gewerkschaftsmafia (Posten in den staatlichen Betrieben)
treffen. Da Griechenland nur über Betrug den Eintritt in die €urozone geschafft hat und bis jetzt nicht in
voller Breite reformwillig ist, sollte man beim Verfehlen der vorgegebenen Zwischenziele das Land fallen lassen.
Gleichzeitig sollte man einen massiven Schirm über die anderen schwachen €uroländer spannen und Banken außerhalb
von Griechenland, welche durch diese Vorgehensweise in Schwierigkeiten kommen, helfen. Gleichzeitig könnte die EZB
über weitere Leitzinserhöhungen die Währung am Absturz hindern. Parallel sollte man die weitere Entwicklung der
€urozone voran treiben, auch wenn andere EU-Mitglieder darüber nicht begeistert sein werden. Wir haben eben das
Europa der unterschiedlichen Geschwindigkeiten und das nicht erst seit heute.
Die großen Investitionsbanken, auch Zockerbanken genannt, haben ein Interesse an großer Volatilität
in den Preisen von Rohstoffen und Aktien und zwischen den Währungen. Deshalb helfen sie über ihren Eigenhandel
oder/und über den Handel ihrer verschwägerten Hedgefonds der Bewegung auf die Sprünge. So können sie fleißig
Versicherungen (Wetten) gegen diese Bewegungen verkaufen und saugen so, wie Vampire die Realwirtschaft und den
naiven Kleinanleger aus. Auch sind sie fleißig an der Verunsicherung in der €urozone beteiligt und konnten so
viele Credit Default Swap (CDS) (siehe hierzu auch das erheiternde
Glossar zur Finanzkrise)
unter die Zockergemeinde bringen. Ohne den entsprechenden mentalen Druck würde dieses Geschäft nicht so richtig
blühen. Die Versicherungsprämien bei den CDS auszuzahlen war allerdings nie geplant. Deshalb ist, mit
der drohenden Pleite Griechenlands, nicht nur die Finanzmafia in Aufruhr, nein, auch der US-amerikanischen
Administration, die Beschützer der Wallstreet, geht der Hintern inzwischen auf Grundeis. Es würde nämlich heftig
im Derivatedschungel krachen und manche US-Zockerbank müsste wieder gerettet werden. Und schon will uns Obama
belehren und schickt uns seinen Finanzminister mit der Lehre "mit neuen Schulden die Überschuldungsauswirkunen
bekämpfen" auf den Hals.
Es herrscht Währungskrieg. Vor vielen notwendigen strukturellen Änderungen schrecken viel Staaten
zurück und wollen sich in den weltweiten Ungleichgewichten über monetäre Tricks und Währungsmanipulationen Vorteile
erschleichen. Die einen, wie z.B. die USA, wollen den US-$ verzweifelt abwerten und andere, wie z.B. die Chinesen, ketten
sich mit ihrer Währung an den US-$. Der €uro ist im Verhältnis zu seinen hauptsächlichen Handelsmärkten
immer noch überbewertet. Ein "fairer" Preis würde im Bereich von 1,25 US-$ liegen. Der €uro wäre noch
teurer gäbe es die aktuelle Krise nicht. Wir "profitieren" also nicht nur über die geringeren Zinslasten für unsere
Staatsschulden von der Schwäche an der südlichen Peripherie Europas, sondern auch unser Export in Staaten
außerhalb der €urozone. Manche träumen von der "guten alten DM" und übersehen dabei z.B. die Schwierigkeiten
der Schweiz. Der Schweizer Franken ist so in die Höhe geschossen, dass es zu großen Schäden im Einzelhandel, dem Tourismus
und der Industrie in der Schweiz kam. Es blieb der SNB (Schweizer Nationalbank) nur die Kopplung an den €uro.
Die Schwächung erreicht sie über massives Gelddrucken um so das Verhältnis stabil zu halten. Der Teufel wird also
mit dem Beelzebub ausgetrieben. Die andauernde Geldmengenvermehrung fördert die Inflation im Inland und kann, sollte der
Druck der Sicherheitspaniker und Spekulanten längere Zeit anhalten, die Konkurrenzfähigkeit eben so wieder
nehmen. Um zu glauben man könnte in der heutigen Welt, bei der unvorstellbaren Menge an herumgaloppierenden Devisen,
alleine überleben, braucht man eine gehörige Portion Größenwahn. Der Anteil an "Schweizer" ist leider bei uns
stark ansteigend.
Der €uro steht einmalig unter Beschuss und die US-Amerikaner ziehen stark Geld (Aktien und Anleihen)
aus der €urozone ab und werden es sehr wahrscheinlich weiter tun. Dieser Weg nach Hause des US-$ schwächt den €uro.
Gleichzeitig flüchten viele Sicherheitspaniker aus der €urozone in die Schweiz,
Norwegen oder sonst wo hin. Es ist allerdings eine große Illusion man könnte irgendwo auf dem Globus einem Zerfall
der €urozone oder einem massiven Verfall des US-$ entkommen. Es braucht schon eine starke geistige Störung zu
glauben Gold oder die Schweiz könnte die Vermögen Europas aufnehmen. Trotzallem hat sich der €uro im
Verhältnis zum US-$ bis jetzt gut gehalten. Es muss also auch noch Spekulanten gegeben haben, welche sehen, dass man in der
€urozone die Probleme der Überschuldung angeht und dass die €urozone die Gegend in der
hochindustrialisierten Welt ist, die am wenigsten verschuldet ist und die geringste Neuverschuldung hat. Beides
ist allerdings zu hoch und gehört reduziert. Brechen die Aktienbörsen noch weiter ein, werden sie wahrscheinlich den €uro
ein gutes Stück mit
nach unten ziehen. Es kommt dann sehr wahrscheinlich zu zusätzlichen massiven Auflösungen beim
US-$ Carry Trade.
Leichtes Rohöl (WTI)
Wikipedia:West Texas Intermediate (auch WTI) ist ein leichtes, süßliches Rohöl aus den USA. Durch seinen u. a.
geringen Schwefelgehalt eignet es sich besonders für die Mineralöl-Raffinierung und die Herstellung von Benzin. Der Preis pro
Barrel (159 Liter) WTI-Öl entspricht in der Regel dem der leichten Nordseesorte Brent Crude, kann aber geringfügig abweichen.
Der Preis für beide Rohölsorten ist jedoch miteinander gekoppelt.
Ende April 2011 erreichten die Preise für WTI den höchsten Stand seit September 2008 als der Preis infolge
der Wirtschaftskrise einbrach. WTI schloss am 29. April mit 113,93$. Seit dem Einsetzen des Winters 2010/2011 stieg der Preis
für die Nordseesorte Brent Crude teilweise deutlich höher an als der Preis für Öl der Sorte WTI, was sehr ungewöhnlich ist (siehe Grafik).
Der Preisunterschied weitete sich bis Juni 2011 auf bis zu 22$ aus.
Fundamental lassen sich die Unterschiede nicht erklären. Lägen fundamentale Gründe vor, würden sich
Investitionen in die Erweiterung der Transportmöglichkeiten aus Nordamerika nach Europa schnell bezahlt machen. Genau so wenig sind
die Preisschwankungen bei den anderen Rohstoffen fundamental erklärbar. So schnell ändern sich die realen wirtschaftlichen
Bedingungen nicht. Es ist die schiere Spekulation, welche in London noch einfacher als in den USA möglich ist, das die
Preise treibt, und so quasi eine angelsächsische Sondersteuer für Europa darstellt. Die Geldpolitik der
Notenbanken hat die globale Geldmenge M1 im Vergleich mit dem realwirtschaftlichen Wachstum
überproportional vermehrt. Diese Tatsache trägt zusammen mit der zunehmenden "Monetarisierung" der Rohstoffmärkte zum starken
Preisauftrieb bei. Die Zahl der Spekulanten nimmt ständig zu. Zu den Anlegern zählen Hedge-Fonds, mit Großbanken verwandt und
eigenständig, von denen viele ihre Trendfolgemodelle heiß laufen lassen. Auch Banken und Fondsgesellschaften drücken immer
mehr Rohstoff-Anlageprodukte in den Markt, weil sie auf ihre Weise vom Boom profitieren und "Produktions- und
Vermittlungsgebühren" kassieren möchten.
Die Analysten Yasunari Inamura, Tomonori Kimata, Takeshi Kimura und Takashi Muto
konnten statistisch unter anderem einen eindeutigen Zusammenhang zwischen negativen Realzinsen in weiten Teilen der Welt und
steigenden Rohstoffpreisen herstellen. Die spekulativen Impulse ließen sich zudem an der in den vergangenen Jahren stark
zugenommenen Anzahl an Terminbörsen offen stehender und gehandelter Kontrakte, vieler neuer Rohstofffonds sowie einer stark
zugenommenen Korrelation zwischen Portfolioumschichtungen und dem Preisauftrieb bei Rohstoffen ableiten. Die Preisentwicklung
an den Rohstoffmärkten habe sich zumindest in Ansätzen von realwirtschaftlichen Angebots- und Nachfragefaktoren abgekoppelt,
erklären sie.
Diese Spekulation ist äußerst risikoreich. Mit der eskalierenden Rohstoffpreisentwicklung wird die
Einkommensverteilung zwischen ressourcenreichen und konsumierenden Staaten bedroht. Ferner droht ein Teufelskreis: Steigende
Rohstoffpreise treiben weltweit die Inflationsraten an, was immer mehr Anleger dazu verleitet, immer mehr Gelder in diesen
Bereich zu investieren, wodurch der Preisauftrieb frische Dynamik nach oben erhält. Mit dem möglichen Schutz gegen Inflation
wird diese erst richtig angefeuert. Sogar Großspekulant George Soros fordert Transparenz und Regulierung für diese Märkte.
Dem normalen Bürger will man immer noch weismachen, die Preisentwicklung hätte etwas mit Lieferengpässen,
Nachfrage und politischen Spannungen zu tun. Dabei laufen die Lager über. Als der Bürgerkrieg in Libyen ausbrach, war der
Lieferstopp Libyens die angebliche Ursache. Nachdem Libyen wieder liefert und demnächst wieder voll liefern wird, gilt das
anscheinend nicht mehr. Dagegen bleibt der Ölpreis sehr sensitiv gegenüber der Risikolage. Hat man Angst vor Problemen in der
Finanzbranche, sinkt der Preis. Gehen diese Ängste zurück, steigt er schnell wieder an. Er ist also äüßerst
risikosensitiv und das ist typisch für eine überbordende Spekulation. Und die Politik schaut zu. Dabei wäre die Zurückdrängung
der Spekulation auf den Rohstoffmärkten das beste vorstellbare Konjunkturprogramm für die Realwirtschaft.
DAX®-Ergebnis
Die Tabelle zeigt die Entwicklung vom DAX® seit der
Januarbewertung 2002. Nach den aktuellen Schätzungen schreibt kein Teilnehmer im DAX®
Verluste. Deshalb sind KGV(1) und KGV(2) gleich. Alle Berechnungen
berücksichtigen das jeweilige Gewicht der Aktien im DAX®.
Ende Januar firmierte die FRESENIUS SE VZ O.ST O.N. in die Gesellschaft FRESENIUS SE+CO.KGAA O.N.
um und bis zu diesem Zeitpunkt wurden Vorzugsaktien, die bis dahin im DAX® vertreten waren, in Stammaktien
umgetauscht. Das führt zu einem erhöhten Gewicht im DAX® und zu einem liquideren Handel. Ab diesem Zeitpunkt geht deshalb,
im Gegensatz zur den vorherigen Bewertungen, die Dividende der Stamm- und nicht der Vorzugsaktien in die
Auswertung ein.
Datum
DAX®-Stand
Dividenden- rendite
KGV(f)
KGV(1)
KGV(2)
16.09.11
5573,51
4,60 %
15,4
8,2
8,2
17.06.11
7164,05
3,61 %
15,4
10,8
10,8
18.03.11
6664,40
3,11 %
15,4
10,3
10,3
17.12.10
6982,45
2,82 %
15,4
10,9
10,9
17.09.10
6209,76
3,20 %
15,4
11,3
11,3
18.06.10
6216,98
3,24 %
15,4
12,1
12,0
19.03.10
5978,22
3,56 %
15,4
12,7
12,6
30.12.09
5957,43
3,64 %
15,4
13,2
13,1
25.09.09
5581,41
3,89 %
15,4
15,0
12,9
27.03.09
4203,55
6,51 %
15,4
9,1
9,1
30.12.08
4810,20
5,56 %
15,4
8,2
8,2
26.09.08
6063,50
4,28 %
15,4
10,7
10,6
20.06.08
6578,44
3,89 %
15,4
10,9
10,8
28.12.07
8067,32
2,50 %
15,4
12,8
12,8
22.06.07
7949,63
2,53 %
15,4
15,0
15,0
30.03.07
6917,03
2,64 %
15,4
13,3
13,3
29.12.06
6596,92
2,72 %
15,4
14,8
14,7
22.09.06
5883,32
3,03 %
15,4
13,2
13,0
23.06.06
5529,74
3,28 %
15,4
12,5
12,4
30.12.05
5408,26
2,13 %
15,4
12,9
12,9
23.09.05
4882,58
2,31 %
15,4
13,7
13,6
23.03.05
4317,20
1,91 %
15,4
13,3
13,3
29.12.04
4247,75
1,89 %
15,4
13,1
13,1
23.09.04
3905,66
2,06 %
15,4
14,9
14,9
26.05.04
3867,52
2,12 %
15,4
15,3
15,3
29.12.03
3952,72
2,02 %
15,4
16,1
16,1
25.09.03
3326,27
2,40 %
15,4
18,7
15,9
12.06.03
3219,47
2,45 %
15,4
16,8
14,8
10.04.03
2697,10
3,24 %
15,4
13,4
11,7
27.12.02
2840,00
2,93 %
15,4
10,9
9,8
27.09.02
2918,90
2,87 %
15,4
12,9
11,8
26.07.02
3579,00
2,37 %
15,4
15,6
14,1
26.06.02
4099,05
2,07 %
15,4
17,1
16,2
25.01.02
5156,33
2,02 %
15,4
21,8
19,6
Erläuterungen zur Tabelle finden Sie in den
24 Mitglieder haben dieses Jahr ihre Dividende erhöht. Inzwischen kam es auch zur Dividendenzahlung
bei MAN. Die Erhöhungen waren zum Teil massiv. Ein Mitglied, die DT.TELEKOM, hat ihre Dividende leicht gesenkt.
Nur COMMERZBANK (Anteil am DAX® 1,41 % - hat wegen massiver Kapitalerhöhung deutlich an Gewicht zugelegt) zahlt immer
noch keine Dividende. Die Dividendenrendite ist mit 4,6 %, angesichts der Renditen auf dem Anleihe- und Geldmarkt,
ungewöhnlich hoch. Damit es nächstes Jahr auch so einen Dividendenregen geben kann, darf die wirtschaftliche Entwicklung
nicht abstürzen. Wahrscheinlich ist, bei der aktuellen Gemengelage, jedoch eher mit einer mehr oder weniger deutlichen
Abkühlung zu rechnen. In der zweiten Jahreshälfte 2010 und im ersten Quartal in diesem Jahr hatten wir ein fulminantes Wachstum.
Klar war, dass es nicht so weiter gehen kann. Die Krise ist weitgehend abgearbeitet und wir kehren zu "normaleren" Zeiten
zurück. Dabei wird die wirschaftliche Entwicklung, wegen der Vollbremsung im Rahmen der Lehman-Pleite, wesentlich volatiler
werden. Dies haben viele Zukunftsprognostiker, die sowieso meistens daneben liegen, noch nicht berücksichtigt. Diese
Prognosen, wie auch manche Stimmungsindikatoren, sind also mit äußerster Vorsicht zu genießen. Letztere spiegeln meistens die
Kursentwicklung und weniger die reale Welt.
Der Anteil der 10 größten Aktiengesellschaften im DAX® schrumpfte. SIEMENS eroberte sich wieder die
Spitze und verdängte BASF. Der Anteil der Titanen beträgt jetzt 65,95 %. Das Gewicht der Technologie
(DT.TELEKOM + INFINEON TECH. + SAP + SIEMENS = 23,47 %) legte dagegen zu.
Die undurchsichtige Finanzbranche (ALLIANZ, COMMERZBANK, DEUTSCHE BANK, DEUTSCHE BOERSE, MUENCH.RUECKVERS.)
schrumpfte weiter. Ihr Anteil am DAX® beträgt nur noch 17,01 % und hat ein gewichtetes KGV von 5,88. In dem gegenüber dem DAX®
wesentlich besseren KGV spiegelt sich das Misstrauen der Spekulanten gegenüber der Finanzbranche und das Misstrauen
innerhalb der Finanzbranche.
In den USA wird die Stagnation oder sollte man schon besser sagen Stagflation immer mehr zur Gewissheit. Das trübt
die Stimmung erheblich und könnte die noch recht ansprechend laufende Weltwirtschaft außerhalb den USA negativ beeinflussen.
Die Gefahr, dass auch eine Rezession in den USA auch statistisch, trotz allen hedonistischen Verfälschungen, festgestellt wird,
ist relativ groß. Auch die Versuche ein neues Konjunkturprogramm zu installieren kann man wohl eher unter Wahlkampf buchen.
Die Republikaner werden weder Steuererhöhungen noch einer zusätzlichen Ausweitung der Neuverschuldung zustimmen.
Der Hauspreisverfall ist noch nicht zum Stillstand gekommen und die wirkliche Arbeitslosigkeit (inklusive Langzeitarbeitslosen)
steigt weiter an. Auch die Regionen sind überschuldet, die Privatleute sowieso. Der Konsum wird also nicht
deutlich zulegen können. Die Verelendung schreitet weiter voran.
Die Auftragslage in der deutschen Industrie ist noch gut und vieles spricht dafür, dass dies ein gutes
Jahr werden könnte. Auch in Asien läuft die Wirtschaft noch recht ansprechend. Das Wachstum war im 2. Quartal nur noch minimal.
Allerdings war das Wachstum in der €urozone leicht besser als in Deutschland, ja sogar Spanien schloss besser ab.
Die Wahrscheinlichkeit einer Abkühlung ist also wesentlich größer als die einer Rezession. Bekanntlich machen die Kurse die
Nachrichten und nicht umgekehrt. Deshalb überschlägt sich momentan die Fachjournaille mit düsteren Ausblicken. Kaum steigen
die Kurse wieder, wird in die andere Richtung übertrieben. Auch weil es in den USA relativ schlecht läuft, "darf" es in anderen
Gegenden nicht besser laufen. Es gilt nämlich mit allen Mitteln von der desolaten Lage in den USA abzulenken. Ansonsten
könnte noch jemand auf die Idee kommen, dass es dort nicht wesentlich besser als in Griechenland aussieht. Sicherlich kann die
momentan schlechte Aktienpreisentwicklung auf die Stimmung der Verbraucher abfärben. Damit ist allerdings eher in den USA
als bei uns zu rechnen. Deshalb wird die "€urokrise" hochgespielt. Die aufgeblasenen Rohstoffpreise bleiben
allerdings die wirkliche Gefahr für die Weltwirtschaft. Eine Rezession in 2012 bei uns ist vorstellbar aber alles
andere als gesichert.
I/B/E/S hat die Gewinnschätzungen nur wenig verändert. Während die Kurse seit unserer
Juni-Bewertung
um insgesamt 22,20 % einbrachen, ging das KGV im gleichen Zeitraum um 24,07 % zurück. Mit einem KGV deutlich unter
10 ist der DAX® eindeutig "billig". Dabei halten sich die Zykler noch ansprechend während die Finanzbranche und
die Versorger stark abgetaucht sind. Bezüglich der Finanzbranche herrscht ein gesundes Misstrauen und die Versorger
haben zum Teil groß Geld im Ausland verbrannt und die Energieversorger verlieren ihre Gelddruckmascheine
"Atomkraft" und werden immer stärkere Konkurrenz durch regionale Firmen wie z.B. Stadtwerke bekommen. Die Aussichten
für beide Bereiche sind also nicht rosig. Wenn man der Meinung ist, dass es jetzt ein guter Zeitpunkt ist wieder
einzusteigen, steht man vor der Frage, ob man einzelne Aktien oder den gesamten
Index
kaufen soll? Kauft man den gesamtenm Index nimmt man an, dass sich die Finanzbranche auf mittlere Sicht überproportional
erholen wird. In der momentanen Lage kann man selbstverständlich auch mit weiteren starken Kursverlusten rechnen.
Nicht übersehen sollte man dabei allerdings die US-Aktienmärkte. Sie sind immer noch bestimmend und bei weitem
nicht so stark wie der DAX® abgetaucht und wirken eindeutig unentschlossen. Während es im Aufstieg zu immer stärkeren
US-Investments in den DAX® kam, erleben wir momentan eine Flucht der US-Amerikaner. Zwischen Schwarz und Weiß gibt es
auch noch alle möglichen Grautöne. Jeder muss selbst entscheiden und keiner kennt mit ausreichender Gewissheit die Zukunft.
DAX®-Verlauf
Der überwiegende Anteil des Handels an den Aktienbörsen wird heute maschinell gesteuert. Diese Computersysteme sind
im Regelfall in den Börsen installiert, es kommt auf Millisekunden an. Da gibt es die sogenannten HFT-Automaten, welche
in der Praxis private Transaktionssteuerautomaten darstellen. Sie mogeln sich in laufende Handelsaktionen ein und verteuern den
Handel. Eigentlich stellen sie eine Manipulation dar. Dann gibt es noch die Trendfolgeautomaten, auch Algo-Automaten genannt. Sie
versuchen Auffälligkeiten zu erkennen und diese auszunutzen. Man nennt sie Trendfolgeautomaten, weil sie Trendwechsel oft nur sehr schwer
und oft verspätet erkennen und in diesen Phasen fleißig Geld verbrennen. Deshalb müssen in diesen Phasen "Richtungshebel oder Austaste"
von Menschen bedient werden. Existierende Trends werden von diesen Automaten erheblich verstärkt und können so, gerade im Abstieg
die Gefahr von Crash's erheblich erhöhen. Da es technisch unmöglich ist, dass alle Automaten prinzipiell gewinnen, kommt es gerade beim
Trendwechsel immer zu größeren Verlusten. Dann werden plötzlich Eigenhandelsabteilungen der Banken geschlossen und man schreibt
verschämt größere Summen ab. Zusätzlich gibt es noch die großen Zockerabteilungen in den Investmentbanken und in ihren
verschwägerten Hedgefonds menschliche "Pokerspieler". Auch von diesen werden beim Trendwechsel oft manche so stark erwischt,
dass die Verluste nicht mehr kaschierbar sind. Dann hat angeblich wieder ein Zocker seine Zuständigkeiten kriminell
überschritten. Im Zusammenhang mit Gewinnen werden derartige Verletzungen der Regeln komischerweise nie publik.
Allen größeren Marktteilnehmern ist bewusst, wie eng die Ausgangstür ist durch die man im Ernstfall durch muss.
Auch wollen viele kleinere Spekulanten sich gegen größere Verluste absichern und installieren automatische Verkaufsmarken.
Zusätzlich werden von den Banken noch viele "Sicherheitsprodukte" verkauft. Alle glauben eben, mit der richtigen Methode mit
Aktien (und mit anderen Vermögensklassen) zwangsweise Geld verdienen zu können, was natürlich ein Aberglaube ist. Diese
Sicherheitsfanatik erhöht die Brutalität der Trendwechsel, besonders den nach Süden erheblich. So war der aktuelle Absturz der
schnellste in der DAX®-Geschichte und wir werden, wenn nicht gegengesteuert (Regulierung) wird, noch wesentlich brutalere
Abstürze erleben.
Der aktuelle Trendwechsel wurde eingeläutet als sich bei vielen Marktteilnehmern die Gewissheit verfestigte, dass
es um die Wirtschaft in den USA schlecht steht. Auch viele Großen wurden inklusive ihren Automaten auf dem linken Fuß erwischt und
werden diesmal schlechte bis sehr schlechte Ergebnisse im Eigenhandel vorlegen müssen. Auch das verzweifelte Hochtreiben der Kurse in
der Woche vor dem Hexensabbat zeigt wie viele falsch positioniert waren. Im Absturz wurde dann wieder die €urozone als
Schuldiger ausgemacht und wenn es aufwärts geht hat irgendjemand telefoniert oder im mittleren Westen der USA wurden mehr Kühe gezählt.
Sehr schnell kommt man dann wieder zur bösen €urozone zurück weil es wieder abwärts geht. Nicht die Ursache erzeugt die
Wirkung sondern eher kann die Wirkung die Ursache erzeugen. Viel Spaß beim Nachrichtenlesen. Bezüglich der Börse kann man sich
das Geld für den Kauf der Blätter allerdings sparen - ein sicherer Gewinn.
Werden wir weiter nach Süden marschieren oder steht eine deutliche Erholung an? Das weiß letztendlich keiner und
deshalb auch baer45 nicht. Eine sehr deutliche Abkühlung der Weltkonjunktur kommt frühestens 2012. Aber angeblich nimmt die
Börse wichtige Ereignisse voraus. Also fällt sie deshalb ins bodenlose oder verpennt sie wie so oft wichtige Entwicklungen?
In den USA ist, außer mit statistischen Ausreißern die sich kaum real abbilden, nicht mit einer wirklichen Erholung zu rechnen.
Sie degenerieren und vegetieren, unabhängig von Aktionen der Fed und Sprüche von Obama, weiter vor sich hin. Andere große
Risiken bleiben:
Wird der weitere wirtschaftliche Verfall der USA von den Märkten antizipiert oder reichen einige Scheinaktivitäten der
Fed, verbunden mit weiterer Geldflutung, um die Märkte zu drehen?
Kommt es wirklich zu der von vielen befürchteten weltweiten Rezession die zu weiteren Problemen bei manchen Schwachen und
Kranken führen würde?
Wird man demnächst Griechenland aufgeben? Welche Kollateralschäden werden daraus entstehen?
Wird die eine oder andere Großbank Pleite gehen?
Destabilisiert sich die Welt weiter und es kommt zu größeren heißen Konflikten?
Die Währungsmärkte können jetzt, aber auch erst in 10 Jahren oder zu einem anderen Zeitpunkt, für einen Zusammenbruch des
Finanzsystems sorgen. Bis jetzt sieht es auf diesem Felde eher nach Krieg als nach kooperativen Verhinderungsaktionen aus.
...
Entscheiden sie selbst wie es weiter geht und richten sie ihre Aktivitäten danach aus. Oft kommt es nicht so
schlimm wie es am Horizont droht. Manchmal kommt überraschend ein starkes negatives Ereignis mit dem keiner gerechnet hatte.
Rangfolge - Dividendenstrategie (Burr/Graham)
Die Kandidaten:
Man sollte nachfolgende Tabelle mit genügender Vorsicht
genießen. Zu Empfehlen ist auf jeden Fall die Lektüre von
Bärische Warnungen unter
Strategien.
Rang
Code
Name
Dividendenrendite
1
RWE
RWE AG ST O.N.
13,70 %
2
EOAN
E.ON AG NA
9,60 %
3
DTE
DT.TELEKOM AG NA
8,23 %
4
MUV2
MUENCH.RUECKVERS.VNA O.N.
7,29 %
5
ALV
ALLIANZ SE VNA O.N.
6,73 %
6
DPW
DEUTSCHE POST AG NA O.N.
6,33 %
7
LHA
LUFTHANSA AG VNA O.N.
5,40 %
8
DAI
DAIMLER AG NA O.N.
5,08 %
9
63DU
DEUTSCHE BOERSE Z.UMT.
4,82 %
10
BAS
BASF SE NA O.N.
4,64 %
Die Bewerber:
Rang
Code
Name
Dividendenrendite
11
MEO
METRO AG ST O.N.
4,51 %
12
SIE
SIEMENS AG NA
3,85 %
13
BAYN
BAYER AG NA
3,79 %
14
MAN
MAN SE ST O.N.
3,40 %
15
DBK
DEUTSCHE BANK AG NA O.N.
2,99 %
Anleger in andere Varianten der Dividendenstrategie,
können sich diese sehr einfach aus obigen Tabellen
zusammenstellen. "Top 12" entspricht Rang 1 bis 12.
"Top 5" entspricht Rang 1 bis 5.
Rangfolge - Dogs of the ... - Low Five (O'Higgins)
Die Kandidaten:
Man sollte nachfolgende Tabelle mit genügender Vorsicht
genießen. Zu Empfehlen ist auf jeden Fall die
Lektüre von Bärische Warnungen unter
Strategien.
Rang
Code
Name
Kurs
1
DTE
DT.TELEKOM AG NA
8,501
2
DPW
DEUTSCHE POST AG NA O.N.
10,270
3
LHA
LUFTHANSA AG VNA O.N.
11,110
4
EOAN
E.ON AG NA
15,620
5
RWE
RWE AG ST O.N.
25,540
Die Bewerber:
Rang
Code
Name
Kurs
6
DAI
DAIMLER AG NA O.N.
36,395
7
63DU
DEUTSCHE BOERSE Z.UMT.
43,610
8
BAS
BASF SE NA O.N.
47,430
Rangfolge nach Gewicht
Rang
Code
Name
Gewicht
1
SIE
SIEMENS AG NA
9,85 %
2
BAS
BASF SE NA O.N.
9,09 %
3
SAP
SAP AG O.N.
6,98 %
4
BAYN
BAYER AG NA
6,82 %
5
DAI
DAIMLER AG NA O.N.
6,80 %
6
ALV
ALLIANZ SE VNA O.N.
6,30 %
7
EOAN
E.ON AG NA
6,21 %
8
DTE
DT.TELEKOM AG NA
5,23 %
9
DBK
DEUTSCHE BANK AG NA O.N.
4,84 %
10
BMW
BAY.MOTOREN WERKE AG ST
3,83 %
Kurzer Blick auf den Chart
Es gibt einfache und schwierige Phasen an der Aktienbörse. In dem einen Fall kann man kaufen, sich
zurücklehnen und dem Depot beim Wachsen zuschauen. Dann wiederum muss man mit der ausreichend richtigen Wahl des
richtigen Zeitpunktes ein- und aussteigen oder man bleibt in dieser Zeit dem Aktienmarkt grundsätzlich fern.
Betrachtet man die
längerfristige Entwicklung unserer Blue-Chip-Aktien
erkennt man, dass zwischen den Sechzigern bis Anfang der Achtziger, also über 20 Jahre lang, kein Blumentopf
mit Kaufen und Halten zu gewinnen war. Mit dem immer stärkeren Wirken der Babyboomer im
Wirtschaftsleben, kam es vom Ende der letzten Ölkrise bis zum Jahre 2000, mit dem Platzen der TMT-Blase
(Technologie, Medien und Telekommunikation), zu einer sogenannten einfachen Phase. Seitdem ist wieder alles anders.
Der Übermut während dem Wachstum durch die Babyboomer und die damit einhergehende ideologische Verblendung
brachten unser Finanzsystem und unser Geld an den Abgrund. Man war der Überzeugung, es reichte mit Geld Geld zu
machen. Reale Arbeit war zweitrangig. Man glaubte sogar, die Alterssicherung der Babyboomer über diesen Weg
stützen zu können.
Index in Punkten (Schlusswerte an Handelstagen, gerundet) Angelehnt an einen Chart ausSPIEGEL ONLINEvom 16.09.2011
Man war nicht bereit die Auswirkungen und die notwendigen
Heilungsprozesse wegen des Platzens der TMT-Blase zu akzeptieren und versuchte mit "billigem" Geld alles
ungeschehen zu machen. Das billige Geld schaffte relativ schnell die nächste, noch mächtigere Blase, die
Immobilienblase in den USA, Großbritannien, Irland und Spanien. Dabei wurden besonders die
US-Immobilienkredite undurchsichtig verpackt, kriminell bewertet und weltweit verkauft. Beim Platzen mussten
weltweit Banken und andere Finanzkonzerne durch die Staaten gerettet werden. Das führte die schon zu stark
verschuldeten Staaten in die Überschuldung. Und noch immer gibt es nicht wenige "Fachleute", besonders stark in den USA
vertreten, die glauben mit weiterer Verschuldung alles ungeschehen machen zu können. Zu guter Letzt streben
inzwischen die ersten Babyboomer den Ruhestand an und wollen ihre Ersparnisse verkonsumieren. Die Vermögensauflösungen
werden noch stark ansteigen. Bei diesem Prozess wird mancher überrascht sein, wie "gut" die private
Alterssicherung funktioniert hat. Anfänglich kann man noch etliches zukleistern, ewig halten die Tapeten allerdings
nicht an den potemkinschen Finanzgebäuden.
Trotz allen dunklen Wolken am Himmel wünscht baer45 allen Lesern einen genussreichen Herbst
und eine glückliche Hand beim Vermehren des virtuellen Geldes. Alles ist nur halb so schlimm. Immerhin kostet der
DAX® noch das was er schon 1999 gekostet hat (ohne Berücksichtigung der Inflation).
Wir sollten deshalb das Oktoberfest besuchen und uns die Welt noch schöner trinken. Prosit!
25.09.2011: Ergänzung
Zu Aktien kaufen und sich dann schlafen legen und hoffen man hätte die Beste aller Anlagen getätigt
gibt es noch andere Erkenntnisse. Manche meinen, klassische Staatsanleihen
oder andere Geldanlagen wie z.B. Bundesschatzbriefe, brächten eine zu geringe Rendite. Denen sei ein
Artikel von Steve Johnson über eine Untersuchung der
Deutschen Bank ans Herz gelegt. Man muss ja nicht den dort ausgesprochenen Anlageempfehlungen folgen. Derartige Entscheidungen
muss man immer selber treffen.