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Ein Entschluss wiegt mehr als zehn Gedanken

27.01.2012: Startseite

baer45: DAX®-Index

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  • DAX®-Lotto - aktueller Depotstand (Schlusskurse vom 27.01.2012)

    Vorherige Kommentierung auf Basis der Schlusskurse vom 20.01.2011.

    Merkel in Davos

    Unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich in Davos vehement gegen eine Ausweitung des Euro-Rettungsschirms ausgesprochen. Sie warnte vor einer Überlastung Deutschlands: "Wenn Deutschland stellvertretend für alle europäischen Länder etwas verspricht, was bei harter Attacke der Märkte dann auch nicht einlösbar ist, dann hat Europa eine ganz offene Flanke".

    Am Montag geht es ans Eingemachte. Der ehrgeizige Fiskalpakt der 17 €uro-Länder soll bei dem Sondergipfel der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel gebilligt werden, die Unterschrift ist dann für März geplant. Der vor allem von Deutschland gewünschte Vertrag enthält rechtlich verbindliche Regeln zum Defizitabbau und zur Verankerung von nationalen Schuldenbremsen. Großbritannien sperrt sich bislang gegen rechtliche Vorgaben und will definitiv nicht bei dem Sparpakt mitziehen.

    Unklar ist weiterhin, ob es noch an diesem Wochenende eine Einigung mit den privaten Gläubigern beim geplanten Schuldenschnitt für Griechenland geben wird. Banken, Versicherungen und Hedge-Fonds sollen im Gegensatz zu öffentlichen Gläubigern freiwillig auf einen Großteil ihrer Forderungen verzichten. Es hakt am Coupon. Angeblich hat man sich bis auf 25 Basispunkte angenähert. Auch soll Griechenland erneut eine über die Parteigrenzen hinausgehende Verpflichtung zur Einhaltung der Auflagen der EU, der €urozone und dem IWF liefern. Die Konservativen mögen nicht so richtig und Griechenland findet nicht zurück in die Spur. Es droht also weiterhin die sehr wahrscheinliche Pleite. Allerorten bereitet man sich darauf vor.

    Spanien befindet sich offensichtlich schon in einer Rezession. Von einer Rezession spricht man, wenn das BIP eines Landes in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen sinkt. Eine normale Entwicklung da das über Verschuldung aufgeblähte Wachstum fehlt. In Spanien sind hauptsächlich die Privaten überschuldet und deshalb leidet der Konsum. In 2012 soll die Wirtschaft mit dem 2. Quartal wieder wachsen. In den USA fällt das Wachstum im 4. Quartal offensichtlich schwächer als erwartet aus. Die stark hedonistisch verseuchte Statistik prognostiziert ein Wachstum von 0,7 % gegenüber dem Vorquartal. Die Notenbank Fed hat sich zudem dazu bekannt, ihre angeblich extrem konjunkturstimulierende Nullzinspolitik noch bis mindestens Ende 2014 beizubehalten. Es sieht also nicht gut aus und es ist deshalb mit weiteren Ablenkungsschlachten zu rechnen. Als Opfer bietet sich dann wieder die €urozone an.

    Wieder eine starke Woche im DAX® und Lotto. Wenn das Jahr so weiter flutscht drohen neue Allzeithochs. Es drohen allerdings auch einige Risiken. Täglich wird eine Pleite Griechenlands wahrscheinlicher. Ende des Winters könnte es soweit sein. Auch eskaliert der Konflikt mit dem Iran. Er will die Öllieferungen an Europa einstellen bevor das Embargo in Kraft tritt. In den USA kristallisiert sich bei den Konservativen ein Zweikampf zwischen dem Erzkonservativen Newt Gingrich und dem Liebling der Finanzbranche Mitt Romney um die Herausforderrolle. Florida klärt am Wochenende eventuell etwas auf.
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  • DAX®-Bewertung zum 16.12.2011 und zum 30.12.2011
     
    Werden wir, wenn die Finanzbranche so weiter macht, demnächst wieder die Enragés (Wütenden) und Tricoteuses (Strickerinnen) erleben? Einen Teil des Sparvermögens der Bürger hat sie schon vernichtet. Dafür muss jetzt die Allgemeinheit aufkommen: Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren. Und sie macht ungebremst weiter. Die Politik hatte sie von der Kette gelassen und sie ist ihr inzwischen über den Kopf gewachsen. Zwischenzeitlich ist sie von ihren angelsächsischen Stützpunkten aus zum Angriff auf die €urozone angetreten. Die "bösen Kontinentaleuropäer" drohen nämlich mit einer etwas ernsthafteren Regulierung. Und so etwas gehört verhindert! Nach dem massiven Absturz (Juli - September) konnte der DAX® sich leicht erholen. Der Absturz war auch ein Ergebnis des "Kriegs" gegen die €urozone. Seit unserer letzten Bewertung vom September 2011 hat er bis zum 16.12. um 2,30 % zugelegt, auf Jahressicht (30.12.2010 - 30.12.2011) hat er 14,69 % abgegeben. Insgesamt betrug der maximale Absturz (Jahreshoch bis Jahrestief) im Laufe 2011 32,66 %. Alles auf Basis von Tagesschlusskursen. Die Stimmung ist trotzdem "bärig" gut und steigt seit einiger Zeit kontinuierlich an. Aktuell stehen 63 % Bullen 15 % Bären gegenüber (Quelle: Cognitrend vom 21.12.2012). Gemessen am Bull/Bear-Index hat dieser sogar den höchsten Stand seit dem 29. November 2006 erreicht. Haben die befragten "Experten" in der Finanzindustrie zu stark "geraucht"?
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  • DAX®-Bewertung zum 16.09.2011
     
    Die Gerüchte sind frei ... und werden immer unverschämter in die Welt gesetzt. Dabei stellen sie sich im Regelfall als nicht zutreffend heraus. Ängstliche und verwirrte Märkte erleichtern eben ungemein Lug und Betrug. Die Gesamtlage an den Finanzmärkten ist undurchsichtig und Prognosen kaum möglich. Das führt auch zu einer negativen Sicht auf die Realwirtschaft. In der arabischen Welt gärt und knallt es weiter. Griechenland muss weiter zu seinem Glück gezwungen werden. Die Einsicht in den Ernst der Lage geht noch vielen Griechen ab. Der DAX® hat einen netten Absturz hinter sich und es stellt sich die Frage ob er einen Boden erreicht hat? In den USA sehen die Aktienbörsen nämlich noch stabiler aus. Der DAX® hat seit unserer letzten Bewertung im Juni 22,20 % und seit Jahresanfang 19,39 % verloren. Vom Jahreshoch aus betrug der Abschlag 25,96 %. Insgesamt betrug der maximale Absturz (Jahreshoch bis Jahrestief) im Laufe 2011 32,66 %. Die Verunsicherung ist, nach einem starken bullischen Hoch im Juli, wieder ansteigend. Es stehen aber immerhin noch 54 % Bullen 26 % Bären gegenüber. (Quelle: Cognitrend). Der Absturz war so einmalig schnell und so brutal, dass die Stimmung nicht mehr folgen konnte.
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  • DAX®-Bewertung zum 17.06.2011
     
    Die arabische Welt hat sich alles andere als beruhigt. In Libyen ist immer noch Krieg und in Syrien weitet sich der Aufstand zu einem Bürgerkrieg aus. Auch in vielen anderen Gegenden der arabischen Welt rumort es weiter. Aus Japan erfahren wir kleckerweise die ganze Wahrheit. In drei Reaktoren gibt es Kernschmelzen und die sind immer noch nicht im Griff. Es droht weitere Verseuchung. In der Staatsschuldenkrise wird großes Theater aufgeführt. Die einen wollen von der eigenen tristen Lage ablenken und die anderen wollen die Lufthoheit über den Stammtischen zurück erobern, koste es was es wolle. Trotzdem sorgt das billige Geld der Notenbanken dafür, dass sich die Aktienpreise noch halten können. Der DAX® hat seit unserer letzten Bewertung im März 7,50 % und seit Jahresanfang 3,61 % zugelegt. Vom Jahreshoch aus betrug der Abschlag 5,74 %. Der Optimismus ist etwas eingedampft worden. Es stehen jetzt noch 44 % Bullen 28 % Bären gegenüber (Quelle: Cognitrend). Es klopfen interessante, nur schwer kalkulierbare Zeiten an die Tür. Die momentane Wartestellung ist deshalb auch nicht verwunderlich.
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  • DAX®-Bewertung zum 18.03.2011
     
    Es brennt in der arabischen Welt und in Libyen herrscht Krieg. In Japan vernichtet ein Erdbeben mit dem gleichzeitig erzeugten Tsunami ganze Küstenstriche und lässt nicht wenige Kernkraftreaktoren havarieren und richtet große Schäden an der Infrastruktur an. Die Aktienmärkte reagieren relativ gelassen auf dieses Geschehen. Sie ersaufen immer noch im billigen Geld der Notenbanken und wollen deshalb nicht in den Keller. Der DAX® verliert nur 10,75 % von seinem Jahreshoch und nur 4,55 % seit unserer Dezemberbewertung (seit Jahresanfang beträgt der Abschlag 3,61 %). Trotz dieser Krisen und Katastrophen sind die heimischen Börsianer hartnäckig bullisch geblieben und glauben an eine baldige Erholung des DAX®. So stehen immer noch 51 % Bullen 23 % Bären gegenüber (Quelle: Cognitrend). Es sieht so aus, als ob diese Hoffnung sich erst mal erfüllen wird.
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  • Wir haben inzwischen alle Hauptversammlungstermine (ohne Gewähr) für 2012 der DAX®-Mitglieder veröffentlicht.

  • Auf vielfachen Wunsch wurden die Börsensprüche, die sich jeweils im Kopf einer Seite befinden, im Archiv zusammengefasst. Dabei wurde das Archiv zu einer kompletten Sitemap erweitert.
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Veröffentlicht werden hier Abhandlungen, Bewertungen und Spekulationen rund um den deutschen Blue Chip Index DAX® und seine 30 Teilnehmer. Zusätzlich erscheinen Kommentare über die Tages- und die Wirtschaftpolitik. Sollten einige Aufsätze zu Verunsicherungen führen, so ist dies gewollt. Verunsicherungen reifen meistens zu neuen eigenen Erkenntnissen.

Der DAX®-Index, (Performance-Index) wurde in der heutigen Form mit Beginn des Jahres 1988 eingeführt. Seitdem hat es einige Änderungen, sowohl in der Zusammensetzung als auch in den Regeln, gegeben. Weitere sind nicht auszuschließen. So wurde er z.B. Mitte 2002 auf "free float" umbewertet. Betrachtet werden hier Historie und aktuelle Entwicklung. Zum besseren Zurechtfinden, hier eine kompakte Erläuterung der Hauptkapitel, die Sie über die weißen Verweistasten im jeweiligen Setenkopf erreichen:

  • DAX®-Bewertungen: Regelmäßige fundamentale und technische Bewertung vom DAX®. Schilderung der historischen Entwicklung und Spekulationen auf die Zukunft.
  • Satire & Kommentare: Kommentare zum aktuellen Geschehen in Politik und Wirtschaft. Und damit wir nicht im Ernst ersaufen, Satirisches über Aktienanlagen und das aktuelle Geschehen. Warnung: die Übergänge sind manchmal fließend!
  • Strategien: Schilderung von Anlagestrategien und Bewertung eines sinnvollen Einsatzes in der heutigen Zeit und im DAX®.
  • Wertpapiere: Aufsätze mit Spekulationen über Firmen, die im DAX® vertreten sind. Betrachtungen über Index-Papiere zum DAX® (börsengehandelte Indexfonds und Indexzertifikate).
  • Weiteres: Kleinkram, der sich ansammelt. Links zu allen DAX®-Firmen, zu vielen interessanten Finanzseiten und zu Finanzinstituten. Die Fundgrube mit einer Sammlung wichtiger interner Verweise mit einer kompakten Zusammenfassung. Der DAX®-TICKER für den schnellen Überblick. Hinweise auf gute Fachbücher und die komplette Dokumentation dieser Seite im Archiv / Sitemap. Ist Ihnen langweilig? Dann besuchen Sie doch die Spieleabteilung.

  • Suchfunktion: Am Ende jeder Seite steht eine Suchfunktion zur Verfügung. Sie wirkt nur auf diesen Webauftritt. Genauere Hinweise finden Sie unter der Hilfe.

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Siehe auch: Haftungsausschlüsse.


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